LONDON (IT BOLTWISE) – Bitcoin zeigt sich im August überraschend stabil und bewegt sich in einem engen Preiskorridor. Diese Ruhe auf dem Markt hat 10x Research dazu veranlasst, die Short-Strangle-Strategie als ideale Option zu empfehlen. Diese Strategie könnte für Händler, die von einer anhaltend niedrigen Volatilität ausgehen, von Interesse sein.

Bitcoin hat im August die Erwartungen vieler Analysten enttäuscht, die mit einer hohen Volatilität gerechnet hatten. Stattdessen bewegte sich der Kurs in einem engen Rahmen, was auf eine Phase der Stabilität hindeutet. In diesem Kontext hat 10x Research die Short-Strangle-Strategie als besonders geeignet hervorgehoben. Diese Strategie könnte für Händler, die von einer anhaltend niedrigen Volatilität ausgehen, von Interesse sein.
Die Short-Strangle-Strategie beinhaltet den gleichzeitigen Verkauf von aus dem Geld liegenden Calls und Puts mit demselben Verfallsdatum. Diese Optionen werden so positioniert, dass sie gleich weit vom aktuellen Spotpreis entfernt sind. Im aktuellen Marktumfeld, in dem Bitcoin um die 113.000 US-Dollar gehandelt wird, schlägt Markus Thielen, Gründer von 10x Research, vor, einen Put bei 95.000 US-Dollar und einen Call bei 125.000 US-Dollar zu verkaufen.
Diese Strategie ähnelt dem Verkauf von Versicherungen gegen starke Kursbewegungen in beide Richtungen. Der maximale Gewinn wird erzielt, wenn der Bitcoin-Preis zwischen den beiden Strike-Preisen bleibt. In Zeiten, in denen die implizite Volatilität die realisierte Volatilität übersteigt, können Händler von höheren Prämien profitieren, da die Optionen überbewertet sind.
Thielen betont, dass die implizite Volatilitätskurve derzeit über den realisierten Werten liegt, was darauf hindeutet, dass der Markt in naher Zukunft keine großen Bewegungen erwarten lässt. Die Struktur der impliziten Volatilität zeigt eine Tendenz zur Ruhe, was die Short-Strangle-Strategie besonders attraktiv macht.
Für den Erfolg dieser Strategie muss Bitcoin weiterhin zwischen 95.000 und 125.000 US-Dollar gehandelt werden. Eine solche Seitwärtsbewegung würde die Nachfrage nach aus dem Geld liegenden Calls und Puts verringern und die Prämien abschöpfen, was den Verkäufern der Strangle-Optionen zugutekommt. Allerdings birgt diese Strategie auch Risiken, insbesondere bei plötzlichen Volatilitätsspitzen, die zu erheblichen Verlusten führen können.
Thielen hatte bereits Anfang August eine ähnliche Empfehlung ausgesprochen, die einen Put bei 105.000 US-Dollar und einen Call bei 130.000 US-Dollar umfasste. Diese Strategie erzielte eine Rendite von 3,5 %. Händler sollten jedoch stets die Marktbedingungen und ihre Positionen im Auge behalten, um Risiken effektiv zu managen.

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