WIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die österreichische Kryptobörse Bitpanda hat sich gegen einen Börsengang in London entschieden und zieht stattdessen Frankfurt oder New York in Betracht. CEO Eric Demuth äußerte Bedenken hinsichtlich der Liquidität der Londoner Kapitalmärkte und verwies auf den Umzug von Wise nach New York. Bitpanda, unterstützt von Peter Thiel und Hedosophia, beobachtet den Erfolg von Krypto-IPOs in den USA genau.

Die österreichische Kryptobörse Bitpanda hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie einen Börsengang in London ausschließt und stattdessen Frankfurt oder New York als potenzielle Standorte in Betracht zieht. Diese Entscheidung wurde von CEO Eric Demuth in einem Interview mit der Financial Times erläutert, in dem er die mangelnde Liquidität der Londoner Kapitalmärkte als Hauptgrund anführte. Demuth verwies auf den Umzug des Fintech-Unternehmens Wise, das seine primäre Börsennotierung von London nach New York verlegt hat, als Beispiel für den aktuellen Trend.
Bitpanda, das 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet wurde, gehört zu den größten Kryptobörsen Europas. Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und zieht nun einen Börsengang in Betracht, um weiteres Wachstum zu finanzieren. Die Unterstützung durch prominente Investoren wie Peter Thiel und die VC-Firma Hedosophia unterstreicht das Vertrauen in das Potenzial von Bitpanda.
Die Entscheidung, London zu meiden, kommt zu einer Zeit, in der die London Stock Exchange mit Herausforderungen konfrontiert ist. Demuth äußerte die Hoffnung, dass sich die Situation in den nächsten Jahren verbessern wird, sieht jedoch derzeit die USA als attraktiveren Markt für Krypto-IPOs. In den USA haben kürzlich erfolgreiche Börsengänge von Krypto-Unternehmen wie Bullish und Circle stattgefunden, die erhebliche Kursgewinne verzeichneten.
Die Wahl zwischen Frankfurt und New York als potenzielle Standorte für den Börsengang von Bitpanda wird von verschiedenen Faktoren abhängen, darunter die Marktbedingungen und die regulatorischen Rahmenbedingungen. Beide Städte bieten eine starke Infrastruktur für Finanzdienstleistungen und könnten Bitpanda helfen, seine internationale Präsenz weiter auszubauen. Die Entscheidung wird auch von der Entwicklung der Krypto-Regulierung in Europa und den USA beeinflusst werden.

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