BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Verbrauchern, bei der Auswahl digitaler Produkte auf mögliche Ausfallrisiken zu achten. Besonders im Hinblick auf das bevorstehende Support-Ende von Windows 10 wird empfohlen, rechtzeitig auf ein sicheres Betriebssystem umzusteigen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sollen helfen, Sicherheitslücken zu vermeiden und die Integrität der Daten zu gewährleisten.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Verbraucher dazu aufgerufen, bei der Auswahl digitaler Produkte verstärkt auf mögliche Ausfallrisiken zu achten. Diese Empfehlung kommt in einer Zeit, in der die digitale Transformation immer mehr an Fahrt aufnimmt und die Abhängigkeit von digitalen Lösungen wächst. Die Sprecherin des BSI betonte, dass es wichtig sei, sich nicht nur auf die Grundfunktionalität eines Produkts zu verlassen, sondern auch die Sicherheitsvorkehrungen des Anbieters zu prüfen.
Ein aktuelles Beispiel für die Bedeutung dieser Vorsichtsmaßnahmen ist das bevorstehende Support-Ende von Windows 10. Ab dem 14. Oktober wird Microsoft keine kostenlosen Updates mehr für dieses Betriebssystem bereitstellen. Nutzer, die nicht rechtzeitig auf Windows 11 oder ein alternatives Betriebssystem wie macOS oder Linux umsteigen, riskieren, Opfer von Sicherheitslücken zu werden. Das BSI empfiehlt daher, sich frühzeitig mit den Anforderungen und Möglichkeiten eines Upgrades auseinanderzusetzen.
Die Umstellung auf Windows 11 stellt viele Nutzer vor Herausforderungen, da die Hardwareanforderungen für das neue Betriebssystem vergleichsweise hoch sind. Dies könnte bedeuten, dass ein neuer PC angeschafft werden muss, um die Vorteile des neuen Systems nutzen zu können. Alternativ bietet sich der Umstieg auf andere Betriebssysteme an, die möglicherweise weniger anspruchsvoll sind und dennoch ein hohes Maß an Sicherheit bieten.
In der Debatte um die Sicherheit von Informationstechnik betont das BSI die Notwendigkeit, veraltete Systeme zu vermeiden, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützt das Bundesamt Gesetzesvorhaben, die Herstellergarantien für Mindestlaufzeiten vorsehen, um Verbrauchern mehr Sicherheit und Planbarkeit zu bieten. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Ansatzes, um die digitale Sicherheit in Deutschland zu stärken.

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