MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine aktuelle Studie der Berater von Oliver Wyman zeigt auf, wie massiv der Umbruch in Bezug auf die Digitalisierung bei den deutschen Banken ausfallen wird.

Derzeit sind rund 1.900 private Institute, Sparkassen und Genossenschaftsbanken im deutschen Raum aktiv. Der große Umbruch durch die Digitalisierung steht laut einer aktuellen Studie bevor und 90 Prozent der Bankfilialen werden offenbar verschwinden. In 15 Jahren sollen gerade noch 150 Banken von derzeit 1.900 übrig bleiben.

Laut der Studie seien die Einnahmen der Banken in Deutschland zwischen den Geschäftsjahren 2013 und 2016 mit 115 Milliarden Euro stabil geblieben. Dabei würden 60 Prozent auf Privat- und Firmenkunden und ein weiteres Viertel auf Geschäftskunden entfallen.

ING Diba hat die eigene Mitarbeiterzahl allein in den Niederlanden in den letzten zehn Jahren bereits halbiert. Der Chef des niederländischen Finanzkonzerns ING Group, Ralph Hamers, rechnet weiter mit enormen Stellenverlusten durch die Digitalisierung in der Bankenbranche in den kommenden Jahren.

Der Chef des niederländischen Finanzkonzerns ING, Ralph Hamers (Foto: Pressematerial, ING Group)
Der Chef des niederländischen Finanzkonzerns ING, Ralph Hamers (Foto: Pressematerial, ING Group)




Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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