LONDON (IT BOLTWISE) – Mehrstufige Produktionsabläufe in Fabriken zu planen, kann richtig kompliziert werden. Die Londoner Flexciton löst diese Aufgabe durch eine webbasierte Software. Erste Kunden und Umsätze gibt es bereits.


Die 2016 gegründete Flexciton hat gerade von mehreren Investoren 2,5 Mio. Pfund (2,83 Mio. Euro) erhalten. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von der Londoner „Backed VC“. Flexciton hat eine Software entwickelt, mit der produzierende Unternehmen ihre Produktionsabläufe einschließlich des Materialflusses auslegen können. Diese Aufgabe erfordert komplexe Berechnungen, die sich durch Software bisher nur teilweise automatisieren lassen.

„Jede Fabrik weltweit benötigt einen Produktionsplan“, erklärt Jamie Potter, CEO und Mitgründer von Flexciton. „Der Plan bestimmt sämtliche Abläufe in der Fabrik. Plane gut, dann kann eine Fabrik sehr profitabel sein. Aber plane schlecht, dann wird die gleiche Fabrik Waren verspätet an Kunden ausliefern, zuviel Maschinen und Material benötigen und die Marge zerstören.“

Gute Planung soll die Software von Flexciton gewährleisten. Die liest in Echtzeit die Daten von Produktionsmaschinen und von kaufmännischer Software ein, um die Warenströme und Abläufe auswerten zu können. Die Software generiert aus den gefilterten Daten einen digitalen Zwilling der Fabrik. Patentierte KI-Algorithmen von Flexciton optimieren anschließend den Produktionablauf für höhere Rentabilität. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits Kunden in den Branchen Lebensmittel, Auto, Textil und Halbleiter.


Das Team von Flexciton verbessert Abläufe in komplexen Produktionsanlagen.
Das Team von Flexciton verbessert Abläufe in komplexen Produktionsanlagen. (Bild: Flexciton)



Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de


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