LOUISIANA / LONDON (IT BOLTWISE) – In Louisiana sind zwei Menschen nach dem Verzehr von rohen Austern an einer Infektion mit dem fleischfressenden Bakterium Vibrio vulnificus gestorben. Diese Bakterienart kommt natürlicherweise in warmen Küstengewässern vor und ist besonders zwischen Mai und Oktober verbreitet. Die Gesundheitsbehörden warnen vor den Risiken des Verzehrs von rohen oder unzureichend gekochten Meeresfrüchten.

In Louisiana sind kürzlich zwei Menschen an einer Infektion mit dem gefährlichen Bakterium Vibrio vulnificus gestorben, nachdem sie rohe Austern verzehrt hatten. Diese Bakterienart ist in warmen Küstengewässern weit verbreitet und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, insbesondere in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Die Infektion kann nicht nur durch den Verzehr von rohen oder unzureichend gekochten Meeresfrüchten, sondern auch durch den Kontakt von offenen Wunden mit Meerwasser erfolgen.
Die Gesundheitsbehörden von Louisiana berichten, dass in diesem Jahr bereits 22 Fälle von Vibrio vulnificus-Infektionen zu Krankenhausaufenthalten geführt haben. Mehr als 80 % dieser Fälle resultierten aus der Exposition von offenen Wunden gegenüber Meerwasser. Diese Zahlen sind alarmierend, da sie deutlich über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegen, in denen jährlich etwa sieben Fälle und ein Todesfall gemeldet wurden.
Die beiden jüngsten Todesfälle wurden auf einem Treffen der Louisiana Oyster Task Force bekannt gegeben, bei dem auch eine Datenpräsentation zu allen Krankheiten im Zusammenhang mit dem Verzehr von Austern aus Louisiana stattfand. Ein Opfer war ein Einwohner von Louisiana, während das andere aus einem anderen Bundesstaat stammte. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit über die Risiken des Verzehrs von rohen Meeresfrüchten aufzuklären.
Auch in Florida wurden in diesem Jahr 23 Fälle von Vibrio vulnificus gemeldet, die zu fünf Todesfällen führten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass das Problem nicht auf Louisiana beschränkt ist, sondern auch in anderen Küstenregionen der USA auftritt. Die Gesundheitsbehörden raten daher dringend dazu, Meeresfrüchte nur gut durchgegart zu verzehren und offene Wunden vor dem Kontakt mit Meerwasser zu schützen.

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