LONDON / FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Goldpreis hat einen neuen Höchststand erreicht, getrieben von der Aussicht auf Zinssenkungen in den USA und Unsicherheiten rund um die US-Notenbank. Schwache Konjunkturdaten und ein Machtkampf zwischen dem Weißen Haus und der Fed verstärken die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold. Experten erwarten, dass die Zentralbanken im September weitere Goldkäufe tätigen werden.

Der Goldpreis hat in den letzten Tagen einen bemerkenswerten Anstieg erlebt, was auf eine Kombination aus wirtschaftlichen und geopolitischen Faktoren zurückzuführen ist. Am Freitag erreichte der Preis für eine Feinunze Gold 3.447 US-Dollar, was den höchsten Stand seit Mitte Juni darstellt. Diese Entwicklung wird maßgeblich durch die Erwartung einer Zinssenkung in den USA beeinflusst, die von schwachen Konjunkturdaten und einem schwächelnden Arbeitsmarkt gestützt wird.
Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis in die Höhe treibt, ist die zunehmende Unsicherheit rund um die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Der jüngste Konflikt zwischen dem Weißen Haus und der Fed, insbesondere die Klage der Fed-Gouverneurin Lisa Cook gegen Präsident Trump, hat die Märkte verunsichert. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass Investoren vermehrt in Gold investieren, das als sicherer Hafen gilt.
Marktanalysten erwarten, dass die US-Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung Mitte September den Leitzins senken wird. Da Gold keine Zinsen abwirft, wird es in Zeiten niedriger Zinsen attraktiver. Dies hat zu einer verstärkten Nachfrage nach Gold-ETFs geführt, die in den letzten Tagen um knapp 15 Tonnen gestiegen sind. Diese Entwicklung wird auch durch die Erwartung weiterer Goldkäufe durch Zentralbanken im September unterstützt.
Frank Monkam von Buffalo Bayou Commodities betont, dass die geopolitischen Unsicherheiten rund um die Fed und die Unabhängigkeit staatlicher Institutionen die Kapitalflüsse in Gold weiter anheizen. Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank weist zudem auf die gestiegene Nachfrage nach Gold-ETFs hin, was die Attraktivität des Edelmetalls unterstreicht. Insgesamt zeigt sich, dass Gold in unsicheren Zeiten weiterhin als bevorzugte Anlageform gilt.

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