TEL AVIV / LONDON (IT BOLTWISE) – Israel hat die Autoren eines Berichts über eine Hungersnot im Gazastreifen aufgefordert, diesen zurückzuziehen. Der Bericht, der von der IPC-Initiative erstellt wurde, wird von Israel als fehlerhaft und politisch motiviert bezeichnet. Israel droht mit Konsequenzen, sollten die Vorwürfe nicht innerhalb von zwei Wochen geklärt werden.

Israel hat die Autoren eines Berichts über eine Hungersnot in Teilen des Gazastreifens aufgefordert, diesen unverzüglich zurückzuziehen. Der Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, Eden Bar Tal, bezeichnete den Bericht als “gefälscht” und warf der IPC-Initiative vor, methodische Verstöße begangen zu haben, um ein politisch motiviertes Ergebnis zu erzielen.
Der Bericht der IPC-Initiative, die aus Mitgliedern von knapp zwei Dutzend Organisationen der Vereinten Nationen sowie Hilfsorganisationen besteht, erklärte, dass die für eine Hungersnot notwendigen Kriterien im Regierungsbezirk Gaza erfüllt seien. Besonders alarmierend sei die Bedrohung von 132.000 Kindern unter fünf Jahren durch Unterernährung.
Israel hat angekündigt, den Geldgebern der IPC Beweise für die Fehlerhaftigkeit des Berichts vorzulegen, sollten innerhalb von zwei Wochen keine Korrekturen erfolgen. Das Außenministerium listete mehrere Punkte auf, die aus israelischer Sicht die Fehlerhaftigkeit des Berichts belegen sollen. Bar Tal warf den Autoren vor, die “Hungerkampagne der Hamas” zu unterstützen.
Die israelischen Behörden zeigten sich offen, die IPC mit ihrer “umfangreichen Datenbank” zu unterstützen, um eine transparente Überprüfung und Überarbeitung des Berichts zu ermöglichen. Israel betont, dass in den vergangenen Wochen Hilfslieferungen das Gebiet mit Grundnahrungsmitteln “überschwemmt” hätten.

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