DURHAM / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine umfassende Studie der Duke University hat die Ursachen für Übergewicht in den Industrieländern untersucht und dabei den übermäßigen Kalorienkonsum als entscheidenden Faktor identifiziert.

In einer aktuellen Untersuchung der Duke University wurde der übermäßige Kalorienkonsum als Hauptursache für Übergewicht in Industrieländern identifiziert. Diese Erkenntnis könnte die gesundheitspolitische Herangehensweise an Fettleibigkeit grundlegend verändern. Die Studie, veröffentlicht in den ‘Proceedings of the National Academy of Sciences’, zeigt, dass der Kalorienverbrauch eine größere Rolle spielt als bisher angenommen.
Die Forscher der Duke University haben eine Vielzahl von Bevölkerungsgruppen untersucht, von Jägern und Sammlern bis hin zu Bewohnern moderner Industriestaaten. Insgesamt wurden 4.213 Probanden hinsichtlich ihres Body Mass Index, Körperfettanteils und Energieverbrauchs analysiert. Dabei fiel auf, dass der erhöhte BMI in wohlhabenden Ländern nicht allein durch Bewegungsmangel erklärt werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den hochverarbeiteten Lebensmitteln, die in Industrieländern weit verbreitet sind. Diese Produkte sind oft leicht verfügbar und kostengünstig, was zu einem übermäßigen Konsum führt und den Körperfettanteil steigen lässt. Obwohl die Forscher keine detaillierten Ernährungsinformationen für jede Gruppe hatten, untermauern ihre Ergebnisse, dass die Ernährungsweise in entwickelten Ländern ein Hauptgrund für die Übergewichtskrise ist.
Die gesundheitlichen Implikationen dieser Erkenntnisse sind erheblich. In vielen westlichen Gesellschaften, einschließlich Deutschland, ist ein erheblicher Anteil der Bevölkerung von Übergewicht betroffen. Diese Entwicklung betrifft zunehmend auch jüngere Altersgruppen und führt zu einem Anstieg assoziierter Gesundheitsrisiken.
Die Studie könnte dazu beitragen, neue Strategien zur Bekämpfung von Übergewicht zu entwickeln, indem sie den Fokus auf die Reduzierung des Kalorienkonsums und die Förderung gesünderer Ernährungsgewohnheiten legt. Dies könnte langfristig zu einer Verringerung der Gesundheitsrisiken und einer Verbesserung der Lebensqualität führen.

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