PARIS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer erschütternden Enthüllung wurde bekannt, dass eine französische Frau Opfer eines raffinierten KI-Betrugs wurde, bei dem sie 830.000 Euro verlor. Die Betrüger nutzten künstliche Intelligenz, um sich als der berühmte Hollywoodstar Brad Pitt auszugeben.

In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und digitaler Täuschung zunehmend verschwimmen, hat ein besonders dreister Betrugsfall in Frankreich für Aufsehen gesorgt. Eine 53-jährige Innenarchitektin namens Anne wurde Opfer eines Betrugs, bei dem die Täter künstliche Intelligenz einsetzten, um sich als der Hollywoodstar Brad Pitt auszugeben. Die Betrüger nutzten KI-generierte Fotos und Nachrichten, um Anne zu überzeugen, dass sie in einer romantischen Beziehung mit dem Schauspieler stehe.
Die Täuschung ging so weit, dass die Betrüger Anne glaubten ließen, Brad Pitt sei schwer krank und benötige finanzielle Unterstützung für eine angebliche Krebsbehandlung. Unter dem Vorwand, dass seine Ex-Frau Angelina Jolie seine Konten eingefroren habe, überwies Anne schließlich rund 800.000 Euro auf ein Konto in der Türkei. Erst als sie im Sommer 2024 Bilder von Pitt mit seiner neuen Freundin im Internet sah, erkannte sie den Betrug.
Die Reaktion von Brad Pitts Vertretern ließ nicht lange auf sich warten. Sie verurteilten den Betrug scharf und betonten, wie gefährlich es sei, dass Betrüger die emotionale Bindung von Fans zu Prominenten ausnutzen. Sie rieten dringend davon ab, auf unaufgeforderte Nachrichten von vermeintlichen Stars zu reagieren, insbesondere wenn diese nicht in sozialen Netzwerken aktiv sind.
Dieser Fall ist nicht der erste seiner Art. Bereits im September 2024 wurden zwei spanische Frauen Opfer eines ähnlichen Betrugs, der ebenfalls mit KI-Technologie durchgeführt wurde. Damals wurden fünf Personen verhaftet, und der Schaden belief sich auf 340.000 Euro. Die Polizei ermittelt weiterhin in diesen Fällen, um die Drahtzieher zur Rechenschaft zu ziehen.
Die psychologischen Auswirkungen auf Anne sind erheblich. Sie leidet unter Depressionen und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. In den sozialen Medien hat sie die Berichterstattung der französischen Fernsehsendung kritisiert, die den Fall publik gemacht hat. Um weiteres Cybermobbing zu verhindern, wurde die entsprechende Episode aus dem Programm genommen.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Gefahren, die mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Technologien verbunden sind. Während diese Technologien enorme Vorteile bieten, eröffnen sie auch neue Möglichkeiten für kriminelle Machenschaften. Experten warnen davor, dass solche Betrugsmaschen in Zukunft noch raffinierter werden könnten, und fordern strengere Regulierungen und Aufklärungskampagnen, um die Öffentlichkeit zu schützen.

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