LONDON (IT BOLTWISE) – Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Entwicklung von Ransomware nimmt zu, was die Bedrohung durch Cyberkriminalität weiter verschärft. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass generative KI-Tools zunehmend von Kriminellen eingesetzt werden, um raffinierte und schwer zu entdeckende Malware zu erstellen.

Die Bedrohung durch Ransomware hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen, und die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) in diesen Bereich verschärft die Situation weiter. Cyberkriminelle nutzen zunehmend generative KI-Tools, um ihre Angriffe zu verstärken. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass KI nicht nur zur Erstellung von Drohschreiben, sondern auch zur Entwicklung von Malware eingesetzt wird, die schwerer zu entdecken ist.
Ein Bericht des KI-Unternehmens Anthropic hebt hervor, dass Angreifer verstärkt auf generative KI setzen, um Malware zu entwickeln und Ransomware-Dienste anzubieten. Diese Entwicklung ermöglicht es auch technisch weniger versierten Kriminellen, komplexe Angriffe durchzuführen. Die Forscher von Anthropic haben festgestellt, dass Ransomware-Kriminelle die großen Sprachmodelle Claude und Claude Code in ihren Entwicklungsprozessen verwenden.
Ein weiteres Beispiel für die Nutzung von KI in der Cyberkriminalität ist die Entdeckung von PromptLock, einer KI-gestützten Ransomware, die von Forschern des Sicherheitsunternehmens ESET identifiziert wurde. Diese Malware nutzt ein Open-Source-KI-Modell, um bösartige Skripte zu generieren, die Daten stehlen und verschlüsseln können. Obwohl PromptLock bisher nur als Konzept existiert, zeigt es das Potenzial von KI in der Cyberkriminalität.
Die Integration von KI in Ransomware-Entwicklung stellt eine erhebliche Herausforderung für die Cybersicherheit dar. Während die technischen Anforderungen an KI-Modelle hoch sind, könnten Cyberkriminelle Wege finden, diese Hürden zu überwinden. Die Forschungsergebnisse von Anthropic und ESET verdeutlichen, dass die Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe real ist und dass Unternehmen und Organisationen wachsam bleiben müssen, um sich gegen diese neuen Gefahren zu schützen.

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