MOUNTAIN VIEW (IT BOLTWISE) – Das kalifornische Start-up Humu nutzt Methoden der künstlichen Intelligenz, um Mitarbeiter bei Laune zu halten. Die Methoden des Gründers haben schon bei Google gut funktioniert.


„Nudging“ (für „Anstubsen“) gilt als aussichtsreiche Methode, um bei Erwachsenen mit kleinen Anreizen Verhaltensänderungen zu bewirken. Laszlo Bock als Gründer und CEO von Humu will durch künstliche Intelligenz gestütztes Nudging nutzen, um wertvolle Mitarbeiter zufriedenzustellen und im Betrieb zu halten. Der Mann weiß anscheinend, was er tut: Bock war vor der Gründung von Humu 2017 Personalvorstand von Google. Während seiner Amtszeit wurde Google 30 mal zur „Best Company to Work for“ ernannt. In seinem Buch Work rules schildert Bock, wie er mit Methoden der Psychologie und Verhaltensökonomie Mitarbeiter glücklich und produktiv macht.

Humu wendet nun Methoden des maschinellen Lernens an, um die richtige Ansprache für Mitarbeiter zu finden. Hauptprodukt des Unternehmens ist die „Humu Nudge Engine™“. Die wird mit divesen Befragungen und Informationen gespeist und soll maßgeschneiderte Botschaften für die Mitarbeiter generieren. Das können zum Beispiel E-Mails sein, die Mitarbeiter vor Besprechungen ermuntern, Fragen zu stellen oder Vorschläge zu machen.

„Wir wollen die Menschen sein, die wir sein können“, sagt Laszlo Bock. „Aber wir müssen daran erinnert werden. Ein Nudge kann starke Auswirkungen auf das menschliche Verhalten und die Leistungsfähigkeit haben, wenn es richtig angewendet wird.“


 Laszlo Bock, Gründer von Humu. (Bild: Humu)
Laszlo Bock, Gründer von Humu. (Bild: Humu)



Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de


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