KYIV / LONDON (IT BOLTWISE) – Nach einem der schwersten Luftangriffe seit Beginn des Krieges in der Ukraine trauert die Hauptstadt Kyiv um die Opfer. Mindestens 23 Menschen, darunter vier Kinder, kamen bei den Angriffen ums Leben. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit scharfer Kritik und diskutiert über weitere militärische Unterstützung für die Ukraine.

In Kyiv herrscht tiefe Trauer, nachdem ein massiver russischer Luftangriff mindestens 23 Menschenleben gefordert hat, darunter auch vier Kinder. Die Stadtverwaltung hat einen Trauertag ausgerufen, um der Opfer zu gedenken. Der Angriff, der als einer der schwersten seit Beginn des Krieges gilt, hat nicht nur die Stadt erschüttert, sondern auch weltweit Empörung ausgelöst.
Der Bürgermeister von Kyiv, Vitaly Klitschko, betonte die Notwendigkeit, die Opfer zu ehren, während die Aufräumarbeiten an dem fünfstöckigen Wohnblock, in dem 22 der 23 Opfer starben, fortgesetzt werden. Die internationale Gemeinschaft hat den Angriff scharf verurteilt. Der Weiße Haus Sprecher erklärte, dass Präsident Donald Trump zwar nicht überrascht, aber dennoch sehr unzufrieden sei. Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, betonte, dass Russland vor nichts zurückschrecken würde, um die Ukraine zu terrorisieren.
In Kopenhagen treffen sich derzeit die Verteidigungsminister der EU, um über weitere Unterstützung für die Ukraine zu beraten. Der litauische Verteidigungsminister Dovilė Šakalienė äußerte sich besorgt über die Taktik des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der ihrer Meinung nach lediglich Zeit erkaufe, um weitere Menschenleben zu gefährden. Auch der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur sprach sich für eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als beste Sicherheitsgarantie aus.
Die schwedische Regierung hat den russischen Botschafter einbestellt, um gegen die anhaltenden Angriffe auf ukrainische Städte und Zivilisten zu protestieren. Ähnliche Schritte wurden bereits von Großbritannien unternommen. Trotz einer leichten Beruhigung der Lage in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, meldeten sowohl Russland als auch die Ukraine den Abschuss zahlreicher Drohnen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte nach dem Angriff, dass Moskau sich für ballistische Mittel statt für Verhandlungen entschieden habe. Er forderte erneut harte Sanktionen gegen Russland. Nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron erklärte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj derzeit unwahrscheinlich sei.
Die russische Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa warnte, dass westliche Sicherheitsgarantien die Ukraine in einen “Provokateur” an Russlands Grenze verwandeln könnten. Russland hat sich stets gegen eine westliche Militärpräsenz in einem Nachkriegs-Ukraine ausgesprochen.

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