FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Inflation in Deutschland hat im August erneut zugenommen und liegt nun bei 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten warnen, dass der Preisdruck in den kommenden Monaten anhalten könnte, da die dämpfenden Effekte der Energiepreise nachlassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte daher gezwungen sein, ihren aktuellen Kurs beizubehalten.

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Die jüngste Entwicklung der Inflation in Deutschland hat erneut die Aufmerksamkeit von Ökonomen und Verbrauchern gleichermaßen auf sich gezogen. Im August stiegen die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, was eine leichte Zunahme gegenüber den 2,0 Prozent in den beiden Vormonaten darstellt. Diese Entwicklung wird von Experten als Zeichen dafür gewertet, dass der Preisdruck in der größten Volkswirtschaft der Eurozone anhalten könnte.

Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, betont, dass die Kerninflationsrate keine Anzeichen für einen Rückgang zeigt. Er weist darauf hin, dass der preisdämpfende Effekt der Energiepreise nachlässt und die Lebensmittelpreise möglicherweise wieder stärker steigen könnten. Diese Faktoren könnten die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem aktuellen Kurs bestärken, da eine Lockerung der Geldpolitik angesichts der anhaltenden Inflation unwahrscheinlich erscheint.

Michael Heise von HQ Trust sieht ebenfalls keine baldige Entlastung für die Verbraucher. Er erklärt, dass der dämpfende Effekt der Energiepreise aufgrund der Preisrückgänge im letzten Jahr deutlich geringer ausfallen dürfte. Dies könnte die EZB dazu veranlassen, ihre Politik nicht zu lockern, da die Inflationszahlen aus Deutschland gegen eine solche Maßnahme sprechen.

Elmar Völker von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hebt hervor, dass der Preisaufwärtsdruck bei Lebensmitteln und die nachlassende Entlastung von der Energieseite die Teuerung nach oben ziehen. Trotz des leichten Anstiegs der Inflation kann die EZB derzeit relativ entspannt auf die Entwicklung schauen, da die Teuerung in anderen Euro-Ländern wie Frankreich und Italien unter der Stabilitätsmarke liegt.

Ralph Solveen von der Commerzbank betont die Bedeutung der Kernteuerungsrate, die ohne die volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise den dritten Monat in Folge bei 2,7 Prozent liegt. Diese Stabilität deutet darauf hin, dass der unterliegende Preisauftrieb hartnäckiger ist, als viele erwartet hatten. Die nationalen Ergebnisse für die Verbraucherpreise im August deuten nicht auf eine gravierende Überraschung bei den Zahlen für den Euroraum hin.

Sebastian Becker von der Deutschen Bank sieht den Anstieg der Inflationsrate im August als erwartet an. Er weist darauf hin, dass der Anstieg hauptsächlich auf die volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise zurückzuführen ist. Für eine dauerhafte Normalisierung der Inflation müsse die Kernrate jedoch weiter sinken.

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Inflation in Deutschland: Ökonomen sehen anhaltenden Preisdruck
Inflation in Deutschland: Ökonomen sehen anhaltenden Preisdruck (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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