AUSTIN (IT BOLTWISE) – Computer rechnen immer digital? Nicht so bei Mythic. Das texanische Start-up arbeitet daran, durch analoges In-memory-Computing das Schlussfolgern stark zu beschleunigen.

Mythic hat gerade eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, angeführt von Valor Equity Partners. Damit ist die Gesamtfinanzierung des 2012 in Austin (Texas) gegründeten Unternehmens auf 70 Mio. USD gestiegen. Damit will Mythic die Entwicklung ihres speziell für KI konzipierten Prozessors vorantreiben. Diese IPUs („Intelligence Processing Units“) sollen einen großen Schritt vorwärts darstellen in puncto Leistung, Kosten und geringer Strombedarf.

Technisch setzt Mythic auf analoges Rechnen – eine Methode, die eigentlich aus der Mode schien wie der Rechenschieber. Analoges In-memory-Computing, bei dem alle benutzten werte stets im RAM bleiben, soll dem Schlussfolgern bei KI („Inference“) zu ungeahntem tempo verhelfen. Der Beitrag Will analog AI make Mythic a Unicorn? erklärt genauer, worum es bei dieser Rechenmethode geht.

Bei Mythic sieht man Chancen für diese Technik sowohl in Rechenzentren als auch in Endgeräten. Ein attraktiver Zielmarkt für Mythic sind die sogenannten „Hyperscaler“ – insbesondere Cloudbetreiber. Die will Mythic überzeugen durch leistungsstarke und kostengünstige Recheneinheiten. Mike Henry, CEO von Mythic: „Der Schlüssel ist, etwas Besonderes zu haben, das aber so preisgünstig ist, dass die Hyperscaler es nicht selbst entwickeln.“

Die „Intelligence Processing Units“ entwickelt Mythic speziell für KI.
Die „Intelligence Processing Units“ entwickelt Mythic speziell für KI. (Bild: Mythic)




Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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