MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein innovatives Robotermodell, das in der Lage ist, menschliche Mimik zu antizipieren und simultan mit einer Person zu lächeln, markiert einen signifikanten Fortschritt in der Mensch-Roboter-Interaktion, präsentiert von der Creative Machines Lab an der Columbia Engineering.

Die Entwicklung von Robotern, die nicht nur verbal, sondern auch über nonverbale Kommunikationsfähigkeiten, insbesondere Gesichtsausdrücke, verfügen, stellt eine große Herausforderung dar. Das Team des Creative Machines Lab an der Columbia Engineering hat mehr als fünf Jahre an dieser Herausforderung gearbeitet und stellt nun Emo vor, einen Roboter, der menschliche Gesichtsausdrücke antizipieren und gleichzeitig mit einer Person ausführen kann. Emo hat die Fähigkeit erlernt, ein bevorstehendes Lächeln etwa 840 Millisekunden bevor es auftritt vorherzusagen und gleichzeitig mit der Person zu lächeln.
Ausgestattet mit einem menschenähnlichen Kopf und 26 Aktuatoren, ermöglicht Emo eine breite Palette von nuancierten Gesichtsausdrücken. Die Haut aus weichem Silikon und ein magnetisches Befestigungssystem erleichtern Anpassung und Wartung. Die Integration von hochauflösenden Kameras in die Pupillen der Augen ermöglicht es Emo, Augenkontakt aufzunehmen, ein Schlüsselelement der nonverbalen Kommunikation.

Das Forscherteam entwickelte zwei KI-Modelle: eines zur Vorhersage menschlicher Gesichtsausdrücke durch Analyse subtiler Veränderungen im Zielgesicht und ein weiteres, das motorische Befehle unter Verwendung der entsprechenden Gesichtsausdrücke generiert. Diese Fähigkeit, menschliche Gesichtsausdrücke genau vorherzusagen, wird von den Forschern als revolutionär für die Interaktion zwischen Menschen und Robotern angesehen.
Die Integration verbaler Kommunikation mittels eines großen Sprachmodells wie ChatGPT in Emo ist der nächste Schritt. Hod Lipson, ein führender Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz und Robotik, betont die ethischen Überlegungen, die mit dieser Technologie verbunden sind. Er sieht eine Zukunft voraus, in der die Interaktion mit Robotern als natürlich und komfortabel empfunden wird wie das Gespräch mit einem Freund.

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