MOSKAU / LONDON (IT BOLTWISE) – Russlands Verteidigungsminister Andrej Beloussow hat jüngst die militärischen Erfolge seines Landes in der Ukraine hervorgehoben. Trotz der Verdopplung der Gebietsgewinne im Vergleich zum Jahresbeginn bleibt der Konflikt in einer Pattsituation. Die russischen Luftangriffe, die auf strategische Ziele der Ukraine abzielen, haben die Infrastruktur erheblich geschwächt, doch die humanitären Kosten sind hoch.

Russlands jüngste militärische Erfolge in der Ukraine werfen Fragen über die Nachhaltigkeit und die tatsächlichen Auswirkungen dieser Fortschritte auf. Verteidigungsminister Andrej Beloussow betont, dass die Gebietsgewinne seines Landes im Vergleich zum Jahresbeginn verdoppelt wurden. Doch trotz dieser Zahlen bleibt der Konflikt in einer Pattsituation, die eine umfassende Analyse erfordert.
Die russischen Luftangriffe, die in diesem Jahr 35 massive Schläge auf 146 strategische Ziele umfassten, haben laut Beloussow die militärische Infrastruktur der Ukraine erheblich geschwächt. Diese Angriffe, die Kiew besonders hart getroffen haben, führten zu über 20 zivilen Opfern. Die humanitären Kosten dieser Offensive sind erheblich, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Besorgnis.
Ein weiterer Aspekt, der in den Berichten hervorgehoben wird, sind die Verluste auf ukrainischer Seite. Beloussow behauptet, dass die Ukraine in diesem Jahr 340.000 Soldaten verloren habe. Diese Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da beide Seiten dazu neigen, die eigenen Verluste herunterzuspielen und die des Gegners zu übertreiben. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher erheblich abweichen.
Im vierten Jahr der russischen Offensive kontrolliert Moskau etwa 20 Prozent der Ukraine, einschließlich der Krim. Trotz erster direkter Verhandlungen seit Mai herrscht Stillstand. Kiew beschuldigt Moskau, die Verzögerungen zur Durchsetzung einer militärischen Lösung zu nutzen. Unter dem aktuellen Eroberungstempo bräuchte Russland jedoch noch etwa 60 Jahre, um die Ukraine vollständig zu besetzen. Diese Perspektive wirft Fragen über die langfristige Strategie und die möglichen Konsequenzen für die Region auf.

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