SEOUL (IT BOLTWISE) – Vor zwei Jahren hatte Samsung die allererste Version von Bixby vorgestellt. Seither arbeitet der Konzern an neuen Sprachen und der Unterstützung weiterer Endgeräte wie Smart-TV und intelligenten Lautsprechern bis hin zu Haushaltsgeräten anderer Hersteller. Insgesamt plant Samsung, laut Samsung-Manager Brad Park bis 2020, rund 22 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung zu stecken, um den eigenen Sprachassistenten gegen aktuelle Mitbewerber behaupten zu können.

Pro Jahr verkaufe Samsung weltweit 500 Millionen Endgeräte und betreibe Serverzentren für Künstliche Intelligenz in Kanada, Amerika, Südkorea, Großbritannien und Russland, so der Samsung-Manager Brad Park. Also die besten Voraussetzungen, um den eigenen Sprachassistenten Bixby zu entwickeln und ein Konkurrenzprodukt zu Googles Assistant, Amazons Alexa, Siri von Apple oder Cortana von Microsoft aufzubauen.

Nach einer Beta-Test-Phase sei der Sprachassistent Bixby von Samsung nun auch auf Deutsch, Italienisch, Französisch und Spanisch verfügbar, teilte das Unternehmen auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit. Seit dem 20. Februar 2019 laufe der Assistent offiziell auf allen Endgeräten der Serie Galaxy S8, S9 sowie der neuen S10-Serie von Samsung. Die Geräte Note 8 und Note 9 unterstützen Bixby ebenfalls.

“Sprachassistenten sind ein Wachstumsmarkt in Deutschland”, sagte Bixby-Sprecher Thorsten Böker auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Mehr als jeder vierte volljährige Bundesbürger in Deutschland könne sich laut dem Branchenverband Bitkom vorstellen, die eigenen Geräte künftig mit der Stimme zu steuern.

Samsung soll bis 2020 rund 22 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Bixby stecken (Foto: Pixabay)
Samsung soll bis 2020 rund 22 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Bixby stecken (Foto: Pixabay)




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