LONDON (IT BOLTWISE) – Eine kürzlich entdeckte Sicherheitslücke bedroht die Sicherheit von Passwortmanagern und könnte die Daten von bis zu 40 Millionen Nutzern weltweit gefährden. Diese Schwachstelle, bekannt als Clickjacking, ermöglicht es Angreifern, auf gespeicherte Passwörter und andere sensible Informationen zuzugreifen.

Passwortmanager gelten seit langem als zuverlässige Lösung, um Anmeldedaten sicher und zentral zu verwalten. Doch eine neue Sicherheitslücke stellt diese Annahme in Frage. Forscher von The Hacker News haben eine Schwachstelle entdeckt, die elf bekannte Anbieter betrifft und von Hackern ausgenutzt werden kann. Diese Schwachstelle betrifft die Browser-Erweiterungen, die auf dem Document Object Model (DOM) basieren.
Zu den betroffenen Passwortmanagern gehören bekannte Namen wie 1Password, Bitwarden, Dashlane und LastPass. Insgesamt sind schätzungsweise 40 Millionen Nutzer weltweit von dieser Sicherheitslücke betroffen. Die Schwachstelle wurde bereits im April 2025 den betroffenen Anbietern gemeldet, doch nur wenige haben bisher reagiert. Bitwarden hat als einer der wenigen Anbieter bereits eine aktualisierte Version seines Plugins bereitgestellt.
Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, durch sogenannte Clickjacking-Angriffe auf die gespeicherten Daten zuzugreifen. Dabei werden Nutzer auf gefälschte Websites gelockt, die echte Seiten imitieren. Diese enthalten unsichtbare Elemente, die den Passwortmanager aktivieren können, ohne dass der Nutzer es bemerkt. So können Hacker die Eingaben überwachen und die Kontrolle über die gespeicherten Passwörter übernehmen.
Um sich zu schützen, sollten Nutzer vorsichtig mit unbekannten Links umgehen und die Auto-Fill-Einstellungen ihrer Passwortmanager auf “on-click” umstellen. Dies verhindert, dass Passwörter automatisch eingegeben werden, ohne dass der Nutzer dies bestätigt. Zudem wird empfohlen, die automatische Vervollständigung von E-Mail-Adressen und anderen Daten in den Browser-Einstellungen zu deaktivieren.

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