WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Möglichkeit, dass Präsident Trump den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, entlassen könnte, sorgt erneut für Unruhe an den Finanzmärkten. Diese Unsicherheit wird durch die jüngsten Kommentare von Kevin Hassett, einem Berater des Weißen Hauses, weiter angeheizt.

Die Diskussion um die mögliche Entlassung von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der US-Notenbank, hat in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Besonders brisant ist die Tatsache, dass Präsident Trump bereits mehrfach angedeutet hat, Powell aufgrund von Unzufriedenheit mit dessen Geldpolitik entlassen zu wollen. Nun scheint ein neues Kapitel in dieser Saga aufgeschlagen zu werden, da die Renovierung des Fed-Hauptquartiers in den Fokus gerückt ist. Die Kosten für dieses Projekt sind laut Berichten um 700 Millionen US-Dollar über das Budget hinausgeschossen, was die Trump-Administration dazu veranlasst hat, Druck auf die Fed auszuüben. Kevin Hassett, ein führender Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, erklärte in einem Interview, dass die Antworten von Powell auf eine Reihe von Fragen, die von Ross Vought, dem Leiter des Office of Management and Budget, gestellt wurden, entscheidend dafür sein könnten, ob Trump den Weg der Entlassung weiterverfolgt. Diese Fragen betreffen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Gründe für die Kostenüberschreitungen. Experten sehen in dieser Entwicklung einen Versuch der Regierung, einen rechtlichen Grund für die Entlassung Powells zu schaffen. Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf diese Unsicherheiten, da die Unabhängigkeit der Notenbank als ein Grundpfeiler der US-Wirtschaftspolitik gilt. Eine Entlassung Powells könnte weitreichende Folgen für die Geldpolitik und das Vertrauen der Märkte haben. Interessanterweise wird Kevin Hassett selbst als möglicher Nachfolger für Powell gehandelt, dessen Amtszeit im Mai endet. Dies wirft weitere Fragen über die Motive hinter den jüngsten Entwicklungen auf. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein, da Powell bis Ende der Woche Zeit hat, auf die Fragen der Regierung zu antworten. Dies könnte Trump die Möglichkeit geben, noch vor der nächsten Fed-Sitzung Ende Juli zu handeln. Die Situation bleibt angespannt, und Beobachter verfolgen die Entwicklungen mit großem Interesse.

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