LONDON (IT BOLTWISE) – Die Diskussion um die Rolle von Unternehmen im Bitcoin-Markt hat durch eine neue Prognose an Fahrt gewonnen. Jesse Myers, Mitbegründer und COO von Onramp, prognostiziert, dass Unternehmen bis 2045 die Hälfte aller Bitcoins kontrollieren könnten. Diese Entwicklung könnte den Bitcoin-Markt nachhaltig verändern und neue strategische Überlegungen für Unternehmen erfordern.

Die Vorstellung, dass Unternehmen in den kommenden Jahrzehnten eine dominierende Rolle im Bitcoin-Markt einnehmen könnten, ist nicht neu, gewinnt jedoch durch die jüngsten Aussagen von Jesse Myers an Bedeutung. Myers, der Mitbegründer von Onramp, einem institutionellen Verwahrer, prognostiziert, dass Unternehmen bis 2045 etwa 50% aller Bitcoins halten könnten. Dies würde nicht nur die Dynamik des Bitcoin-Marktes verändern, sondern auch die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Finanzstrategien gestalten.

Myers’ Argumentation basiert auf der Annahme, dass Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Er zitiert Michael Saylor, den Gründer von MicroStrategy, der Bitcoin als das beste Wertaufbewahrungsmittel bezeichnet. Saylor prognostiziert, dass Bitcoin in den nächsten zwei Jahrzehnten eine Marktkapitalisierung von 280 Billionen US-Dollar erreichen könnte, was einem Preis von etwa 13 Millionen US-Dollar pro Coin entsprechen würde.

MicroStrategy, das im Februar in Strategy umbenannt wurde, hat bereits einen Proof-of-Concept geliefert. Das Unternehmen hält derzeit etwa 550.000 Bitcoins und hat seine Käufe durch eine Reihe von hochverzinslichen Vorzugsaktienprogrammen beschleunigt. Diese Finanzierungsinstrumente bieten Renditen, die in traditionellen Märkten selten sind, und ermöglichen es Strategy, weiterhin in Bitcoin zu investieren.

Auch andere Unternehmen wie das japanische Metaplanet folgen diesem Beispiel. Metaplanet hat kürzlich seine Bitcoin-Reserven auf 7.800 erhöht und plant, bis zum Jahresende 10.000 Bitcoins zu halten. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich eine neue Industrie formiert, die sich auf den Erwerb und die Verwaltung von Bitcoin konzentriert.

Die Auswirkungen dieser Entwicklungen könnten weitreichend sein. Wenn Unternehmen tatsächlich die Hälfte aller Bitcoins kontrollieren, könnte dies die Preisstabilität und die Marktliquidität beeinflussen. Zudem könnten regulatorische Fragen aufkommen, da Regierungen möglicherweise Maßnahmen ergreifen, um die Kontrolle über den Bitcoin-Markt zu behalten.

Insgesamt zeigt sich, dass der Bitcoin-Markt vor einer spannenden Zukunft steht, in der Unternehmen eine zentrale Rolle spielen könnten. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich die Prognosen von Myers und Saylor bewahrheiten und welche Auswirkungen dies auf den globalen Finanzmarkt haben wird.

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Unternehmen könnten bis 2045 die Hälfte aller Bitcoins kontrollieren
Unternehmen könnten bis 2045 die Hälfte aller Bitcoins kontrollieren (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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