WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Die US-Notenbank hat sich entschieden, den Leitzins unverändert zu lassen, trotz des Drucks von Präsident Donald Trump, der niedrigere Zinsen fordert. Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve, setzt weiterhin auf Stabilität und den Kampf gegen die Inflation.
Die Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins in der Spanne von 4,25 bis 4,5 Prozent zu belassen, ist ein klares Signal der Unabhängigkeit gegenüber politischen Einflüssen. Präsident Trump hatte wiederholt niedrigere Zinsen gefordert, um die Wirtschaft weiter anzukurbeln und die Verschuldung zu erleichtern. Doch Jerome Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve, bleibt standhaft und priorisiert die Bekämpfung der Inflation.
Powell sieht in der aktuellen Wirtschaftslage keinen Anlass für eine Zinssenkung. Die robuste Wirtschaft und der stabile Arbeitsmarkt unterstützen seine Entscheidung. Zudem betrachtet er die Zollpolitik der Trump-Regierung als potenzielles Risiko für die Inflation, da steigende Importpreise die Konsumenten belasten könnten.
Die Entscheidung der Federal Reserve wurde von vielen Marktbeobachtern erwartet, die frühestens im September mit einer möglichen Zinssenkung rechnen. Für Banken ist der Leitzins von zentraler Bedeutung, da er den Zinssatz bestimmt, zu dem sie sich Geld bei der Zentralbank leihen können.
Trotz der Drohungen von Präsident Trump, Powell zu entlassen, bleibt die rechtliche Lage für einen solchen Schritt unklar. Powells Amtszeit endet im Mai nächsten Jahres, und Entscheidungen über den Leitzins trifft der Zentralbankrat, nicht der Fed-Chef allein.
Die US-Zollpolitik hat bereits zu Beunruhigung beim Internationalen Währungsfonds geführt. Experten warnen, dass steigende Importpreise die Konsumenten belasten könnten, wenn Unternehmen diese Kosten weitergeben. Dies könnte die Inflation weiter anheizen und die wirtschaftliche Stabilität gefährden.
Powell verteidigte sich zuletzt erfolgreich gegen fragwürdige Vorwürfe über angebliche Renovierungskosten der Federal Reserve. Trump relativierte schließlich seine Entlassungsabsichten mit dem Verweis, dass ein solcher Schritt nicht notwendig sei.
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