NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Kurz vor der UN-Vollversammlung in New York haben die USA beschlossen, Visa für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu widerrufen. Diese Entscheidung könnte die diplomatische Beteiligung Palästinas erheblich beeinträchtigen und wirft Fragen über die zukünftige Rolle der palästinensischen Vertreter in internationalen Foren auf.

Die USA haben kurz vor der UN-Vollversammlung in New York eine umstrittene Entscheidung getroffen, indem sie die Visa für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) widerrufen haben. Diese Maßnahme könnte die diplomatische Präsenz Palästinas auf internationaler Bühne erheblich einschränken und die Beziehungen zwischen den USA und Palästina weiter belasten.
Das US-Außenministerium hat bisher keine detaillierte Erklärung zu dieser Entscheidung abgegeben, was zu Spekulationen führt, ob auch der palästinensische Präsident Mahmud Abbas von dieser Einreisesperre betroffen sein könnte. Die Vertretung der PA bei den Vereinten Nationen, die über einen Beobachterstatus verfügt, bleibt jedoch von diesen Einschränkungen ausgenommen, was zumindest eine minimale diplomatische Präsenz sicherstellt.
Mehrere Länder, darunter Frankreich, Kanada und Australien, haben angekündigt, bei der UN-Generalversammlung die Anerkennung eines palästinensischen Staates zu unterstützen. Diese Bestrebungen stoßen auf Widerstand seitens Israels, das solche Anerkennungen als Belohnung für die Hamas ablehnt, insbesondere nach dem verheerenden Terrorangriff im Oktober 2023. Die USA hatten bereits im Juli Visa-Sanktionen gegen PLO und PA erlassen, mit der Forderung an beide, Terrorismus konsequent abzulehnen, um als mögliche Friedenspartner in Betracht gezogen zu werden.
Israels Außenminister Gideon Saar äußerte Unterstützung für die US-Maßnahmen und dankte Außenminister Marco Rubio für das konsequente Vorgehen gegen PLO und PA. Er würdigte zudem die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump und seiner Regierung für diese Entscheidung, die Saars Ansicht nach zeigt, dass die USA fest an der Seite Israels stehen.

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