SEOUL / LONDON (IT BOLTWISE) – Tyger Cho, ein ehemaliger Banker bei Goldman Sachs, hat sich entschieden, seine Karriere in den USA hinter sich zu lassen, um in Seoul ein Startup für die koreanische Diaspora zu gründen. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Wendepunkt in seinem Leben, geprägt von kulturellen Verbindungen und wirtschaftlichen Überlegungen.

Tyger Cho, ein Absolvent der Stanford University, begann seine Karriere mit großen Ambitionen in der Finanzwelt. Nach seinem Abschluss im Jahr 2019 arbeitete er bei Goldman Sachs, einem der renommiertesten Finanzinstitute der Welt. Doch trotz der prestigeträchtigen Position fühlte sich Cho bald ausgebrannt und entfremdet von der Arbeit, die ihm einst so vielversprechend erschien. Diese Unzufriedenheit führte ihn schließlich zu einer mutigen Entscheidung: Er verließ die USA, um in Seoul ein neues Kapitel zu beginnen.
Cho wuchs in den Vororten von Chicago auf, in einer koreanisch-amerikanischen Familie, die ihre Wurzeln in den 1970er Jahren nach Amerika verlegte. Trotz der kulturellen Distanz zu Korea blieb die Verbindung zu seinen Wurzeln stark, was sich in seiner Entscheidung widerspiegelte, nach Seoul zu ziehen. Dort fand er nicht nur eine kostengünstigere Lebensweise, sondern auch eine tiefere kulturelle Verbindung, die ihm in den USA fehlte.
In Seoul gründete Cho K-Bridge, eine Plattform, die darauf abzielt, die koreanische Diaspora weltweit zu vernetzen. Diese Initiative ist nicht nur ein Geschäftsvorhaben, sondern auch eine persönliche Mission, die kulturellen und professionellen Lücken zu schließen, die er selbst erlebt hat. Mit monatlichen Veranstaltungen und einer wachsenden Gemeinschaft von Fachleuten hat K-Bridge bereits einen bedeutenden Einfluss auf die koreanische Gemeinschaft in Seoul.
Die Entscheidung, nach Seoul zu ziehen, war für Cho nicht nur eine Rückkehr zu seinen kulturellen Wurzeln, sondern auch eine strategische Entscheidung, die durch die niedrigeren Lebenshaltungskosten und die dynamische Startup-Szene in Südkorea motiviert war. Diese Faktoren, kombiniert mit seiner persönlichen Leidenschaft für die Vernetzung der koreanischen Diaspora, haben ihm eine neue Perspektive auf seine berufliche Zukunft eröffnet.

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