BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Das Renteneintrittsalter in Deutschland steigt weiter an und liegt nun bei durchschnittlich 64,7 Jahren. Diese Entwicklung ist Teil einer langfristigen Anpassung der Altersgrenze auf 67 Jahre bis 2031. Trotz der stabilen Finanzlage der Rentenversicherung gibt es Diskussionen über die Zukunft der Altersvorsorge und mögliche Reformen.

In Deutschland hat sich das durchschnittliche Renteneintrittsalter im vergangenen Jahr auf 64,7 Jahre erhöht. Diese Entwicklung ist Teil einer schrittweisen Anpassung der Altersgrenze, die bis 2031 auf 67 Jahre angehoben werden soll. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf die demografischen Veränderungen im Land, die eine nachhaltige Finanzierung der Rentenversicherung sicherstellen sollen.
Die Diskussion über eine mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre wird immer wieder aufgegriffen, jedoch ist im aktuellen Koalitionsvertrag von Union und SPD festgehalten, dass es keine weitere Anhebung geben soll. Stattdessen wird eine sogenannte “Aktivrente” vorgeschlagen, die es Rentnern ermöglicht, nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters weiterzuarbeiten und bis zu 2.000 Euro ihres Gehalts steuerfrei zu beziehen.
Die Deutsche Rentenversicherung bewertet ihre aktuelle Finanzsituation als solide. Dies ist auf die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und die steigenden Löhne zurückzuführen. Dennoch bleibt die Frage offen, wie das Rentensystem langfristig finanziert werden soll. Eine Kommission soll ab 2026 Vorschläge für grundsätzliche Reformen erarbeiten.
Im vergangenen Jahr erhielten Altersrentner in Deutschland im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.154 Euro. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer erhielten durchschnittlich 1.405 Euro, während Frauen 955 Euro bekamen. Die Rentenversicherung gab im Jahr 2024 rund 402,8 Milliarden Euro aus, bei Einnahmen von rund 402 Milliarden Euro.
Angesichts der steigenden Zahl von Rentnern – etwa jeder Vierte in Deutschland ist mittlerweile im Ruhestand – wird die Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge immer drängender. Zum Stichtag 1. Juli 2024 waren es insgesamt 21,4 Millionen Rentner, rund 200.000 mehr als im Jahr davor. Diese Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen das deutsche Rentensystem steht.

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