LONG BEACH / LONDON (IT BOLTWISE) – Das kalifornische Startup SpinLaunch hat eine Finanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar gesichert, um seine eigene Satellitenkonstellation für Breitbanddienste im niedrigen Erdorbit zu entwickeln. Die erste Kundenverbindung soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bereitgestellt werden.

Das in Long Beach, Kalifornien, ansässige Startup SpinLaunch hat kürzlich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen US-Dollar abgeschlossen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung seiner eigenen Satellitenkonstellation Meridian Space voranzutreiben. Diese Konstellation soll Breitbanddienste im niedrigen Erdorbit anbieten und die erste Kundenverbindung wird für die zweite Hälfte des Jahres 2026 erwartet.
SpinLaunch hat bereits erfolgreich seine hauseigene Multi-Band-Reflectarray-Antenne getestet, die entwickelt wurde, um die Kosten der Meridian-Konstellation zu senken. Diese Antenne zeichnet sich durch einen geringeren Formfaktor, Energieeffizienz und Skalierbarkeit aus. David Wrenn, Chief Innovation Officer bei SpinLaunch, betonte, dass die Validierung dieser Antenne ein entscheidender Schritt zur Erreichung der technischen und operativen Ziele der Meridian Space Konstellation sei.
SpinLaunch hat sich durch seinen innovativen Ansatz eines elektrisch betriebenen kinetischen Satellitenstartdienstes einen Namen gemacht. Dieser Ansatz ermöglicht es, kleine Satelliten mit Geschwindigkeiten von bis zu 8.000 km/h in den Orbit zu schleudern, ohne auf Raketen, Kerosin oder Raumhäfen angewiesen zu sein. Dies eliminiert die größten finanziellen und logistischen Hürden im Satellitensektor.
Die Finanzierung umfasst neues Kapital von bestehenden Investoren, darunter der Hauptfinanzierer ATW Partners und Kongsberg Defence & Aerospace. Eirik Lie, Präsident von Kongsberg Defence & Aerospace, erklärte, dass die Investition das gemeinsame Vertrauen in die Fähigkeit von SpinLaunch widerspiegele, ein neues Modell für Satellitenkommunikation durch die Meridian Space Konstellation zu liefern.
SpinLaunch plant, seine Satellitenflotte aus über 250 Mikrosatelliten mit einem Gewicht von jeweils 70 kg aufzubauen. Bei vollständigem Netzausbau wird diese Flotte in der Lage sein, Dutzende von Terabit pro Sekunde an globaler Kapazität bereitzustellen. Das Unternehmen betreibt derzeit einen Testbeschleuniger in Spaceport America in New Mexico und plant die Entwicklung einer zweiten Startplattform auf Adak Island, Alaska.

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