FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Aktien des IT-Dienstleisters CANCOM erlebten einen deutlichen Anstieg, nachdem eine Kaufempfehlung ausgesprochen wurde. Im Gegensatz dazu gerieten die Aktien von FRIEDRICH VORWERK und Dermapharm nach Abstufungen unter Druck. Während CANCOM von staatlichen Investitionen profitieren könnte, sehen Analysten bei VORWERK und Dermapharm wenig Spielraum für weiteres Wachstum.

Die Aktien des IT-Dienstleisters CANCOM haben nach einer Kaufempfehlung durch Analysten von Jefferies einen deutlichen Aufschwung erlebt. Der Kurs stieg um bis zu 10 Prozent auf 24,45 Euro, was jedoch nicht ausreichte, um die Kurslücke zu schließen, die durch enttäuschende Halbjahreszahlen und eine Senkung des Geschäftsausblicks Anfang August entstanden war. Dennoch behaupteten die Aktien ein Plus von 4,5 Prozent und sicherten sich den Spitzenplatz im deutschen Nebenwerte-Index SDAX.
Analysten von Jefferies sehen bei CANCOM einen möglichen Wendepunkt erreicht. Nach einer Reihe von Gewinnwarnungen seit 2022 und dem Verlust von zwei Dritteln des Börsenwerts hat das Management mit einem rigorosen Kostensenkungsprogramm reagiert. CANCOM zählt zu den kleinen bis mittelgroßen deutschen Unternehmen, die von staatlichen Investitionen zur Belebung der heimischen Konjunktur sowie der Unternehmenssteuerreform profitieren könnten.
Im Gegensatz dazu erlitten die Aktien von FRIEDRICH VORWERK und Dermapharm deutliche Verluste. Beide Unternehmen wurden von Jefferies herabgestuft, was zu einem Kursrückgang von 5,5 Prozent bei Dermapharm und 5,9 Prozent bei VORWERK führte. Während Dermapharm mit stagnierendem Wachstum und fehlenden Kurstreibern zu kämpfen hat, erwarten Analysten bei VORWERK weitere Gewinnmitnahmen nach einer beeindruckenden Erholungsrally.
Obwohl die Profitabilität von VORWERK fast wieder das Niveau von vor dem Börsengang erreicht hat und das Unternehmen von großen Elektrizitätsprojekten sowie dem deutschen Konjunkturprogramm profitiert, sehen Analysten wenig Spielraum für weiteres Wachstum. Diese Entwicklungen zeigen, wie unterschiedlich die Marktbedingungen für Unternehmen im SDAX sein können und wie wichtig es ist, auf Analystenempfehlungen zu achten.

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