BREMEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Bremer Schiffsbauer NVL und der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall führen Gespräche über mögliche Partnerschaften, die die Verteidigungsindustrie nachhaltig verändern könnten. Diese Gespräche finden vor dem Hintergrund einer möglichen Konsolidierung statt, die durch die aktuelle Bedrohungslage an Bedeutung gewonnen hat. Beide Unternehmen haben bisher keine offiziellen Stellungnahmen abgegeben, doch die Intensität der Gespräche deutet auf bedeutende Entwicklungen hin.

In der deutschen Rüstungsindustrie bahnen sich bedeutende Veränderungen an, da der Bremer Schiffsbauer Naval Vessels Lürssen (NVL) und der Rüstungskonzern Rheinmetall über mögliche Partnerschaften sprechen. Diese Gespräche könnten die Struktur der Verteidigungsindustrie nachhaltig beeinflussen. Ein internes Schreiben von NVL an seine Mitarbeiter bestätigt, dass das Unternehmen im Zuge einer möglichen Konsolidierung im Dialog mit potenziellen Partnern steht. Hintergrund sind Berichte, die Rheinmetall als Interessenten für eine Übernahme der militärisch ausgerichteten Werften von Lürssen nennen.
NVL hat sich in den letzten Jahren als anerkannter Akteur in der Verteidigungsindustrie etabliert, insbesondere angesichts der gestiegenen Bedrohungslage. Das Unternehmen betont die Notwendigkeit, schnell zu handeln und Beiträge zur Verbesserung der nationalen Wehrhaftigkeit zu leisten. Vor diesem Hintergrund wurden die Konsolidierungsgespräche mit potenziellen Partnern intensiviert, auch wenn konkrete Ergebnisse bisher ausstehen.
Rheinmetall, bekannt für seine Expertise in der Herstellung von Rüstungsgütern, wahrt ebenfalls Diskretion in Bezug auf die Verhandlungen. Vorstandschef Armin Papperger erklärte, dass das Unternehmen erst bei Entscheidungen kommunizieren werde. Obwohl Rheinmetall selbst keine Schiffe baut, bestehen bereits Geschäftsbeziehungen zur Marine, etwa durch die Lieferung von Schiffsgeschützen und Lasermodulen.
Die Diskussion über Zusammenschlüsse in der Rüstungsindustrie ist nicht neu. Seit Oktober 2021 hat die private Werftengruppe Lürssen ihre Geschäftsfelder in die Marinesparte NVL und die Jachtsparte aufgeteilt. Zu NVL gehören in Deutschland vier Werftstandorte, darunter die Peene-Werft in Wolgast und die Norderwerft in Hamburg. Diese strategische Aufteilung könnte den Weg für eine stärkere Fokussierung auf militärische Projekte ebnen.

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