ANN ARBOR / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie der University of Michigan zeigt, dass die neuronale Flexibilität im Gehirn ein früher Indikator für das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung sein könnte. Forscher fanden heraus, dass eine erhöhte Flexibilität in den visuellen Netzwerken des Gehirns bei gesunden älteren Erwachsenen auf eine spätere Entwicklung von Demenz hinweisen kann. Diese Entdeckung könnte die Früherkennung und Intervention bei Alzheimer revolutionieren.

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Die jüngste Forschung der University of Michigan hat einen potenziellen Biomarker für das Alzheimer-Risiko identifiziert: die neuronale Flexibilität. Diese beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, seine Netzwerke dynamisch zu reorganisieren, selbst im Ruhezustand. In einer umfassenden Studie mit älteren Erwachsenen zeigte sich, dass eine erhöhte Flexibilität in den visuellen Netzwerken ein Indikator dafür sein könnte, wer später an Demenz erkrankt.

Neuronale Flexibilität ist ein Maß für die dynamische funktionelle Konnektivität des Gehirns. Bei Alzheimer-Patienten reorganisieren sich die Gehirnnetzwerke häufiger als bei gesunden Personen. Diese erhöhte Flexibilität könnte darauf hindeuten, dass das Gehirn versucht, den durch die Krankheit verursachten Schäden entgegenzuwirken. Interessanterweise war die Flexibilität in den visuellen Netzwerken besonders aussagekräftig für die Vorhersage einer Alzheimer-Erkrankung.

Die Studie, die von der National Institutes of Health und der Brain & Behavior Research Foundation unterstützt wurde, nutzte funktionelle MRT-Daten von 862 älteren Erwachsenen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: kognitiv normal, leichte kognitive Beeinträchtigung und Alzheimer. Die Ergebnisse zeigten, dass die neuronale Flexibilität in der Alzheimer-Gruppe signifikant höher war als in der kognitiv normalen Gruppe.

Diese Entdeckung könnte die Art und Weise, wie wir Alzheimer diagnostizieren und behandeln, grundlegend verändern. Während die Forschung noch in einem experimentellen Stadium ist, bietet sie Hoffnung auf eine frühere Erkennung der Krankheit. Die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu reorganisieren, selbst angesichts einer neurodegenerativen Erkrankung, zeigt die bemerkenswerte Resilienz dieses Organs.

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Neural Flexibilität als Frühindikator für Alzheimer
Neural Flexibilität als Frühindikator für Alzheimer (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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