KOBLENZ / LONDON (IT BOLTWISE) – Inmitten einer Branchenkrise übernimmt Roman Arnold, Gründer von Canyon, erneut die operative Führung des Unternehmens. Nach dem Rücktritt von Nicolas de Ros soll Arnold den Fahrradhersteller wieder auf Wachstumskurs bringen. Die Fahrradindustrie kämpft derzeit mit hohen Lagerbeständen und einer sinkenden Nachfrage, was auch Canyon zu spüren bekommt.

Die Fahrradindustrie steht vor großen Herausforderungen, und Canyon, ein führender deutscher Fahrradhersteller, ist keine Ausnahme. Nach dreieinhalb Jahren an der Spitze hat Nicolas de Ros seinen Rücktritt als CEO angekündigt. An seine Stelle tritt nun wieder Roman Arnold, der Gründer des Unternehmens, um Canyon durch die schwierigen Zeiten zu navigieren.
Die Entscheidung, Arnold zurück an die operative Spitze zu holen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche mit hohen Lagerbeständen und einer sinkenden Nachfrage zu kämpfen hat. Diese Probleme haben zu Rabattschlachten geführt, die den Markt weiter unter Druck setzen. Trotz dieser Herausforderungen hat sich Canyon besser geschlagen als einige seiner Konkurrenten, die sogar Insolvenz anmelden mussten.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres verzeichnete Canyon einen Umsatzrückgang von fünf Prozent, was einem Gesamtumsatz von knapp 400 Millionen Euro entspricht. Noch gravierender ist der Rückgang des operativen Gewinns um 30 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit einer strategischen Neuausrichtung, um das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs zu bringen.
Roman Arnold, der als Executive Chairman nun wieder mehr Verantwortung übernimmt, plant, den direkten Kundenkontakt zu verbessern. Dies soll durch die Eröffnung weiterer Geschäfte und die Zusammenarbeit mit mehr Servicepartnern erreicht werden. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Kundenbindung zu stärken und die Marke Canyon weiter zu etablieren.
Die Herausforderungen, vor denen die Fahrradindustrie steht, sind nicht neu. Hohe Lagerbestände und eine schwankende Nachfrage haben in der Vergangenheit bereits andere Hersteller in die Knie gezwungen. Doch Canyon hat sich stets als widerstandsfähig erwiesen und plant, diese Widerstandsfähigkeit auch in Zukunft zu nutzen, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

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