NEW ORLEANS / LONDON (IT BOLTWISE) – In Louisiana sind zwei weitere Todesfälle durch den Verzehr von Austern aufgetreten, die mit dem fleischfressenden Bakterium Vibrio vulnificus infiziert waren. Insgesamt wurden in diesem Jahr 34 Infektionen und sechs Todesfälle gemeldet, was die höchste Zahl in Louisiana in den letzten zehn Jahren darstellt.

In Louisiana sorgt derzeit eine alarmierende Serie von Infektionen durch das Bakterium Vibrio vulnificus für Aufsehen. Dieses Bakterium, das in warmen, salzhaltigen Gewässern vorkommt, hat in diesem Jahr bereits 34 Menschen infiziert und sechs Todesfälle verursacht. Besonders betroffen sind Personen, die rohe oder unzureichend gekochte Austern konsumiert haben, die in Louisiana geerntet wurden.
Die Gesundheitsbehörden von Louisiana haben bestätigt, dass die Austern, die in Restaurants in Louisiana und Florida serviert wurden, mit dem gefährlichen Bakterium kontaminiert waren. Vibrio vulnificus kann zu schweren Infektionen führen, insbesondere bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder bestehenden Gesundheitsproblemen. Die Symptome reichen von Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen Blutinfektionen.
Jennifer Armentor, die Administratorin des Mollusken-Schalentiere-Programms beim Gesundheitsministerium von Louisiana, betonte die Dringlichkeit der Situation. Sie erklärte, dass die Zahl der Infektionen in diesem Jahr die höchste in einem Jahrzehnt sei und dass strenge Sicherheitsprotokolle für die Ernte und den Verkauf von Austern in Kraft sind. Dennoch bleibt das Risiko für Verbraucher bestehen, insbesondere wenn sie rohe Meeresfrüchte konsumieren.
Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, raten die Gesundheitsbehörden, Wunden oder Schnitte mit wasserdichten Verbänden abzudecken, wenn man mit Salzwasser oder rohen Meeresfrüchten in Kontakt kommt. Zudem sollten Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Infektionen, wie Personen mit Lebererkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem, besonders vorsichtig sein. Der Verzehr von rohen oder unzureichend gekochten Meeresfrüchten sollte vermieden werden.
Die Situation in Louisiana wirft ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit strengerer Kontrollen und Aufklärung über die Risiken, die mit dem Verzehr von rohen Meeresfrüchten verbunden sind. Während die Restaurants gesetzlich verpflichtet sind, Warnhinweise auszustellen, bleibt die Verantwortung für die eigene Sicherheit letztlich beim Verbraucher. Die Gesundheitsbehörden arbeiten weiterhin daran, die Öffentlichkeit über die Gefahren von Vibrio vulnificus zu informieren und Maßnahmen zur Risikominderung zu fördern.

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