NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Während Bitcoin weiterhin unter Verkaufsdruck steht, nähert sich Gold einem neuen Rekordhoch. Die Kryptowährung verzeichnete einen leichten Rückgang, während Gold von makroökonomischen Entwicklungen profitiert. Die Marktteilnehmer beobachten gespannt die nächsten Schritte der US-Notenbank, die im September weitere Zinssenkungen plant.

Bitcoin, die bekannteste Kryptowährung, steht derzeit unter erheblichem Druck. Nachdem der Kurs am Donnerstag kurzzeitig über die Marke von 113.000 US-Dollar gestiegen war, fiel er bis zum späten Nachmittag auf 111.800 US-Dollar zurück. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 0,7 % innerhalb von 24 Stunden. Auch andere Kryptowährungen wie Ether und XRP verzeichneten Verluste, wobei Ether um 2,1 % und XRP um 1,4 % nachgaben. Solana hingegen konnte mit einem Anstieg von 3,1 % positiv überraschen.
Im Gegensatz dazu zeigt sich Gold in den letzten Wochen von seiner starken Seite. Der Preis für eine Unze stieg am Donnerstag um 0,8 % auf 3.477 US-Dollar. Damit nähert sich Gold seinem Rekordhoch von 3.534 US-Dollar, das es Anfang des Monats erreicht hatte. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da Bitcoin im gleichen Zeitraum um 5,2 % gefallen ist, während Gold um fast 4 % zulegen konnte.
Die makroökonomischen Rahmenbedingungen scheinen derzeit zugunsten von Gold zu wirken. Niedrigere Zinsen und ein schwächerer US-Dollar haben dem Edelmetall Auftrieb gegeben. Diese Faktoren scheinen jedoch nicht in der Lage zu sein, Bitcoin, das oft als digitales Gold bezeichnet wird, zu unterstützen. Marktbeobachter erwarten, dass die US-Notenbank im September ihre Zinssenkungspolitik fortsetzen wird, was weitere Auswirkungen auf die Märkte haben könnte.
Die kommenden Monate könnten für die Finanzmärkte spannend werden, insbesondere wenn Präsident Trump neue Mitglieder für die Federal Reserve ernennt, die wahrscheinlich eine dovishe Geldpolitik verfolgen werden. Diese Entwicklungen könnten sowohl für traditionelle als auch für digitale Vermögenswerte erhebliche Auswirkungen haben. Anleger sollten daher die makroökonomischen Trends genau im Auge behalten, um ihre Anlagestrategien entsprechend anzupassen.

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