MENLO PARK / LONDON (IT BOLTWISE) – Meta arbeitet mit Hochdruck an der Veröffentlichung seines neuesten KI-Modells Llama 4.X bis zum Jahresende. Nach Kritik an der Leistung der Llama 4-Modelle im April, konzentriert sich das Team auf die Behebung von Fehlern und die Verbesserung der Funktionalität.

Meta, das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und WhatsApp, hat sich das Ziel gesetzt, sein neuestes KI-Modell Llama 4.X bis Ende des Jahres auf den Markt zu bringen. Diese Entwicklung erfolgt im Rahmen der Bemühungen von Meta Superintelligence Labs, einer neu gegründeten Einheit, die sich auf die nächste Generation von KI-Modellen konzentriert. Das Team, das an Llama 4.X arbeitet, ist Teil einer Untergruppe namens TBD, die sich auf die Skalierung großer Modelle spezialisiert hat.
Die Veröffentlichung der Llama 4-Modelle im April wurde von einigen Entwicklern kritisch betrachtet, da sie in realen Anwendungen wie Codierung und logischem Denken nicht die erwartete Leistung erbrachten. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, arbeitet das Team intensiv an der Behebung von Fehlern und der Optimierung der Modelle. Intern wird Llama 4.X auch als Llama 4.5 bezeichnet, was auf die inkrementellen Verbesserungen hinweist, die vorgenommen werden.
Parallel zur Entwicklung von Llama 4.X arbeitet Meta auch an einem weiteren Modell namens Behemoth, das ursprünglich Teil der Llama 4-Familie sein sollte. Die Einführung von Behemoth wurde jedoch verschoben, was auf die komplexen Herausforderungen bei der Entwicklung solcher fortschrittlichen KI-Modelle hinweist. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat in einer Telefonkonferenz im Juli betont, dass die Fortschritte bei Llama 4.1 und 4.2 vielversprechend sind und dass die Arbeit an der nächsten Generation von Modellen gut voranschreitet.
Die Gründung von Meta Superintelligence Labs und die damit verbundenen Umstrukturierungen innerhalb der KI-Teams zeigen Metas Engagement, in der KI-Forschung führend zu bleiben. Trotz dieser Bemühungen hat das Unternehmen in den letzten Monaten einige Mitarbeiter verloren, darunter Forscher und Ingenieure, was die Herausforderungen in der schnelllebigen KI-Branche verdeutlicht. Die Konkurrenz um Talente ist intensiv, und Meta hat Berichten zufolge hohe Gehälter angeboten, um Top-Talente von Konkurrenten wie OpenAI und Google DeepMind zu gewinnen.

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