FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der DAX zeigt sich am letzten Handelstag der Woche weiterhin schwach und bleibt im negativen Bereich. Nachdem der Index am Vortag leicht gefallen war, richten sich die Blicke der Anleger nun auf die vorläufige Inflationsrate für August. Experten erwarten stabile Verbraucherpreise im Monatsvergleich, was jedoch auf Jahressicht einen leichten Anstieg bedeuten könnte.

Der DAX, der deutsche Leitindex, steht am letzten Handelstag der Woche unter Druck. Nachdem er den Vortag mit einem leichten Minus von 0,03 Prozent bei 24.039,92 Punkten beendet hatte, zeigt sich der Index auch im vorbörslichen Handel schwach. Diese Entwicklung folgt auf ein neues Allzeithoch, das der DAX am 10. Juli mit 24.639,10 Punkten erreicht hatte. Der höchste Schlusskurs in der Geschichte des DAX liegt bei 24.549,56 Punkten, was die aktuelle Schwächephase umso bemerkenswerter macht.
Ein klarer Trend ist derzeit nicht erkennbar. Der DAX hat es bislang geschafft, seine 50-Tage-Linie knapp zu behaupten, ein wichtiger Indikator für den mittelfristigen Trend. Dennoch fiel der Index am Donnerstag zeitweise unter diese Marke, was auf eine anhaltende Unsicherheit im Markt hindeutet. Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners beschreibt die aktuelle Situation als eine Phase, in der der Weg nach oben versperrt scheint, während Käufer bei einem Unterschreiten der 24.000-Punkte-Marke in den Markt kommen.
Während der DAX schwächelt, zeigt sich die Wall Street in einer anderen Verfassung. Der marktbreite S&P 500 erreichte am Vorabend ein weiteres Rekordhoch, was die Diskrepanz zwischen den beiden Märkten verdeutlicht. Diese Divergenz könnte auf unterschiedliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Anlegerstimmungen in den USA und Europa hinweisen.
Am Freitag richten sich die Blicke der Anleger vor allem auf die vorläufige Inflationsrate für August. Experten erwarten stabile Verbraucherpreise im Monatsvergleich, was jedoch auf Jahressicht einen leichten Anstieg bedeuten könnte. Diese Daten könnten entscheidend für die weitere Entwicklung des DAX sein, da sie Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der Europäischen Zentralbank geben könnten. Eine steigende Inflation könnte die Zentralbank dazu veranlassen, ihre geldpolitischen Maßnahmen zu überdenken, was wiederum Auswirkungen auf den Aktienmarkt haben könnte.

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