BRASILIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Handelskonflikt zwischen den USA und Brasilien spitzt sich zu, nachdem die USA hohe Strafzölle auf brasilianische Waren verhängt haben. Präsident Lula da Silva prüft nun mögliche Gegenmaßnahmen, um die heimische Wirtschaft zu schützen und auf die politischen Spannungen zu reagieren.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und Brasilien hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nachdem die USA unter der Führung von Präsident Donald Trump Strafzölle in Höhe von 50 Prozent auf brasilianische Waren eingeführt haben, erwägt Brasilien nun Vergeltungsmaßnahmen. Diese Zölle scheinen politisch motiviert zu sein, da sie Druck auf die brasilianische Justiz ausüben sollen, die gegen den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro ermittelt.
Präsident Lula da Silva hat bereits eine Studie in Auftrag gegeben, um mögliche Gegenmaßnahmen zu prüfen. Das brasilianische Ministerium für Handel und Industrie hat 30 Tage Zeit, um zu entscheiden, ob die US-Zölle unter das kürzlich verabschiedete Gesetz zur Wirtschaftsreziprozität fallen. Sollte dies der Fall sein, könnte eine Expertengruppe Gegenzölle vorschlagen, um die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens zu schützen.
Das Gesetz zur Wirtschaftsreziprozität, das im April verabschiedet wurde, ermöglicht es der brasilianischen Regierung, schneller und gezielter auf einseitige Handelsmaßnahmen anderer Länder zu reagieren. Lula da Silva hat sich in der Vergangenheit darüber beklagt, dass Washington gegenüber den Beschwerden Brasiliens taub sei, und betont, dass es schwierig sei, mit US-Vertretern zu sprechen.
Die politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern sind auch auf die Ermittlungen gegen Bolsonaro zurückzuführen. Ihm wird vorgeworfen, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2022 kippen zu wollen, was ihm eine Haftstrafe von bis zu 40 Jahren einbringen könnte. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Brasilien haben und die wirtschaftliche Stabilität beider Länder beeinflussen.

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