SYDNEY / LONDON (IT BOLTWISE) – Die australische Großbank ANZ hat sich bei ihren Mitarbeitern für eine schwerwiegende Panne entschuldigt, bei der Kündigungen versehentlich per E-Mail angekündigt wurden. Mehr als hundert Angestellte erhielten die Nachricht, bevor sie offiziell über ihre Entlassung informiert wurden. Die Bank hat sofortige Maßnahmen ergriffen, um den Fehler zu beheben und den betroffenen Mitarbeitern Unterstützung anzubieten.

Die australische Großbank ANZ steht derzeit im Mittelpunkt einer Kontroverse, nachdem eine automatisierte E-Mail versehentlich an über hundert Mitarbeiter gesendet wurde, die sie über ihre bevorstehende Entlassung informierte. Diese Nachricht, die ursprünglich als interne Mitteilung gedacht war, forderte die Empfänger auf, ihre Dienstlaptops zurückzugeben, noch bevor sie offiziell über ihre Kündigung informiert wurden. Die Bank hat sich für diesen Vorfall entschuldigt und betont, dass dies nicht die beabsichtigte Art und Weise war, solch sensible Informationen zu übermitteln.
Bruce Rush, Leiter des Privatkundengeschäfts bei ANZ, erklärte in einer internen Mitteilung, dass die E-Mail aufgrund eines Fehlers zu früh versendet wurde. Geplant war, die betroffenen Mitarbeiter erst in der darauffolgenden Woche persönlich über ihre Kündigung zu informieren. Nach Bekanntwerden des Fehlers wurde der Versand der E-Mails sofort gestoppt, und die Bank hat inzwischen persönliche Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern geführt, um die Situation zu klären.
Die Finanzgewerkschaft hat den Vorfall scharf kritisiert und erklärt, dass die Nachricht Panik und Verzweiflung unter den Mitarbeitern ausgelöst habe. Wendy Streets, die Vorsitzende der Gewerkschaft, betonte, dass Geschwindigkeit und Kosteneffizienz nicht auf Kosten von Würde und Respekt gehen dürfen. Sie bezeichnete die Vorgänge als Ergebnis eines chaotischen Wandels, der ohne ausreichende Einbindung der Beschäftigten durchgesetzt werde.
ANZ-Chef Nuno Matos äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und bezeichnete ihn als inakzeptabel und zutiefst enttäuschend. Die Bank hat eine interne Untersuchung eingeleitet, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Zudem wurde den betroffenen Mitarbeitern psychologische Unterstützung angeboten, um die emotionalen Auswirkungen der unerwarteten Nachricht zu mildern.

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