LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass die Impfung gegen Gürtelrose das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen signifikant senken kann. Die Untersuchung, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress 2025 vorgestellt wurde, basiert auf einer umfassenden Analyse von 19 Studien. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Impfung nicht nur vor Gürtelrose schützt, sondern auch positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit haben könnte.

Eine aktuelle globale systematische Literaturübersicht und Meta-Analyse hat ergeben, dass die Impfung gegen Gürtelrose mit einem signifikant niedrigeren Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle verbunden ist. Diese Erkenntnisse wurden auf dem Europäischen Kardiologiekongress 2025 präsentiert und basieren auf der Analyse von 19 Studien, darunter acht Beobachtungsstudien und eine randomisierte kontrollierte Studie.
Insgesamt waren 53,3% der Teilnehmer der analysierten Studien männlich. Die Ergebnisse zeigen, dass jede Form der Herpes-Zoster-Impfung mit einem signifikant geringeren Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte im Vergleich zu keiner Impfung verbunden war. Bei Erwachsenen im Alter von 18 bis 49 Jahren sowie bei Personen ab 50 Jahren betrug die Wirksamkeit der Impfung zur Verhinderung kardiovaskulärer Ereignisse 18% bzw. 16%.
Die Studien, die das absolute Risiko kardiovaskulärer Ereignisse berechneten, ergaben eine absolute Risikodifferenz von 1,2 bis 2,2 weniger Ereignissen pro 1.000 Personenjahre bei allen geimpften Erwachsenen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Impfung gegen Herpes Zoster nicht nur vor der Krankheit selbst schützt, sondern auch potenzielle Vorteile für die Herzgesundheit bietet.
Charles Williams, globaler stellvertretender medizinischer Direktor bei GSK, einem Impfstoffhersteller, betonte in einer Pressemitteilung, dass weitere Forschungsarbeiten erforderlich sind, um festzustellen, ob dieser Zusammenhang tatsächlich auf die Wirkung der Herpes-Zoster-Impfung zurückzuführen ist. Da fast alle in der Analyse enthaltenen Studien beobachtend waren, können sie keine Kausalität beweisen.

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