MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Drei neue KI-News aus den vergangenen Tagen in einer schnellen Übersicht als KI News Espresso. Neuralink implantiert erfolgreich Gehirn-Computerchip an einem Menschen, Chinas Antwort auf den Kindermangel: Künstliche Intelligenz und Bundeswehr will KI und ChatGPT einsetzen. CRITCH® AI TECH MORNING NEWS auf Spotify!


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  • Neuralink implantiert erfolgreich Gehirn-ComputerchipNeuralink startet bahnbrechenden menschlichen Test mit Gehirn-Computer-Chip. Neuralink, das ambitionierte Start-up-Unternehmen unter der Führung von Tesla-Chef Elon Musk, hat einen bedeutenden Durchbruch in der Neurotechnologie erzielt, indem es erstmalig einen drahtlosen Gehirn-Computer-Chip bei einem Menschen implantierte. Diese Entwicklung, die am Sonntag erfolgte und von Musk selbst auf der Social-Media-Plattform X verkündet wurde, markiert einen signifikanten Fortschritt in der Anwendung von Hirnimplantaten. Das erste Produkt, benannt „Telepathy“, zielt darauf ab, Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz zu helfen. Musk berichtete, dass der Patient sich von dem Eingriff gut erholt und erste Ergebnisse eine erfolgreiche Erkennung neuronaler Spitzenaktivitäten zeigen.
    Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte Neuralink bereits im Vorjahr die Erlaubnis für eine erste klinische Studie am Menschen erteilt. Ziel dieser Studie ist es, die Funktionalität des Geräts zu testen, um Menschen mit kompletter Lähmung der Gliedmaßen die Steuerung von Geräten allein durch Gedanken zu ermöglichen. Seit 2016 arbeitet Neuralink an der Entwicklung dieser innovativen Gehirnimplantate, die in ihrer Größe fünf übereinander gestapelten Münzen entsprechen und das Potenzial haben, das Leben von Millionen von Menschen mit neurologischen Erkrankungen zu verbessern.
    Während Neuralink Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistet, ist es nicht das einzige Unternehmen, das an Hirn-Computer-Schnittstellen forscht. Der australische Konkurrent Synchron hatte bereits im Juli 2022 bekannt gegeben, dass er einem US-Patienten einen ähnlichen Chip erfolgreich implantiert hat. Diese Konkurrenz unterstreicht die Dynamik und das enorme Potenzial in der Neurotechnologie, die darauf abzielt, revolutionäre Lösungen für bisher unheilbare Krankheiten zu bieten und die Grenzen zwischen Mensch und Maschine neu zu definieren.
    Chinas Antwort auf den Kindermangel: Künstliche IntelligenzChinas KI-Revolution: Ein Rennen gegen den demografischen Wandel. In China, einem Land, das mit einer rapide alternden Bevölkerung und den Nachwirkungen einer langjährigen Ein-Kind-Politik zu kämpfen hat, wendet sich die Regierung nun der Künstlichen Intelligenz (KI) zu, um dem drohenden Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2030 führend im Bereich der KI zu sein, steuert China auf eine technologische Revolution zu. Das Land nutzt seine massive Datensammlung, die durch über 700 Millionen Smartphone-Nutzer und nahezu grenzenlose digitale Überwachung ermöglicht wird, um seine KI-Technologien zu verbessern. Von Robotaxis in Peking bis hin zu ambitionierten Projekten im Gesundheits- und Bildungswesen wird KI bereits in verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt.
    Chinas Technologiefirmen wie Tencent, Alibaba und Baidu profitieren von staatlichen Förderungen und haben Zugang zu einer enormen Datenmenge, was ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber internationalen Konkurrenten verschafft. Der AI Index Report der Stanford University hebt hervor, dass neun der zehn weltweit führenden KI-Forschungseinrichtungen in China beheimatet sind, was die Dominanz des Landes in diesem Sektor unterstreicht. Allerdings stehen chinesische KI-Unternehmen auch vor Herausforderungen, darunter das US-Embargo auf Halbleiterchips und die politischen Spannungen mit dem Westen, die das Vertrauen in chinesische KI-Produkte beeinträchtigen könnten.
    Angesichts dieser Herausforderungen bleibt abzuwarten, wie effektiv China seine KI-Ambitionen umsetzen kann. Die KI-Revolution in China ist nicht nur ein technologisches, sondern auch ein soziopolitisches Unterfangen, das die globale Wahrnehmung und Akzeptanz chinesischer Technologie entscheidend prägen wird.
    Bundeswehr will KI und ChatGPT einsetzenEffizienzsteigerung durch KI: Bundeswehr plant ChatGPT-ähnliche Lösung. Die Bundeswehr steht an der Schwelle zu einer digitalen Revolution: Die Einführung einer ChatGPT-ähnlichen KI-Lösung, die eine effizientere Verwaltung ermöglichen soll. Generalleutnant Michael Vetter, Chief Information Officer des Bundesverteidigungsministeriums, kündigte auf der Handelsblatt Konferenz Sicherheit und Verteidigung an, dass in den nächsten ein bis zwei Jahren eine solche Lösung für das Intranet der Bundeswehr bereitgestellt werden soll. Dieser Schritt, der auf der Generative Pre-trained Transformer (GPT)-Technologie basiert, soll den Umgang mit internen Daten vereinfachen und beschleunigen – eine Methode, die bereits von namhaften Unternehmen und der Landesverwaltung Baden-Württemberg erfolgreich genutzt wird.
    Die Einsatzmöglichkeiten der neuen KI-Anwendung sind vielfältig: So könnten beispielsweise Anfragen aus dem Bundestag, die häufig bis zu 200 Fragen umfassen, effizienter bearbeitet werden. Die KI-Technologie wird es ermöglichen, Antworten auf frühere Fragen zu aggregieren und auf den neuesten Stand zu bringen, wodurch Brüche in der Argumentation vermieden und die Effizienz bei Personalwechseln gesteigert werden können. Dieser Ansatz ist nicht nur im Verteidigungsministerium von Interesse, sondern auch in anderen Ministerien und im Bundeskanzleramt, wo man die Koordination von Behörden-KI über eine Arbeitsgruppe zum Datenmanagement plant.
    Die Bundeswehr plant, für die Entwicklung dieser GPT-Lösung mit externen Partnern zusammenzuarbeiten. Ein solches Beispiel ist die Kooperation der BWI, dem IT-Dienstleister der Bundeswehr, mit Aleph Alpha, die bereits das Projekt „Super-intelligent Chatbot of United Teams“ umgesetzt haben. Dieses Pilotprojekt hat gezeigt, dass vortrainierte KI-Modelle Soldaten bei der Durchsuchung umfangreicher Richtlinien und Vorgaben unterstützen können. Die geplante KI-Anwendung verspricht eine grundlegende Veränderung im Verwaltungsablauf der Bundeswehr, wobei die genauen Details und der Zeitplan der Implementierung noch ausstehen.

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    AI Morning News Podcast #49: Neuralink implantiert erfolgreich Gehirn-Computerchip an einem Menschen, Chinas Antwort auf den Kindermangel: Künstliche Intelligenz und Bundeswehr will KI und ChatGPT einsetzen
    Neuralink implantiert erfolgreich Gehirn-Computerchip an einem Menschen, Chinas Antwort auf den Kindermangel: Künstliche Intelligenz und Bundeswehr will KI und ChatGPT einsetzen (Foto: Neuralink)

    Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe einer Künstlichen Intelligenz generiert worden sein.


    Der KI-Morning-Podcast wird gesponsert von der Critch GmbH (Immobilien FREITAG®) – Ein Unternehmen der FREITAG® Beteiligungsgesellschaft mbH aus München. Regelmäßige Treffen und Expertenrunden rund um Künstliche Intelligenz und VR/AR in der Immobilienwirtschaft in unserem Münchener Bürokomplex: http://bit.ly/437IVrz. Dem KI-Blogger Michael Freitag auf Twitter, LinkedIn oder Threads folgen.



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