MÜNCHEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Der italienische Medienkonzern MediaForEurope (MFE) hat die Kontrolle über ProSiebenSat.1 übernommen. Die tschechische PPF-Gruppe hat ihre Anteile an MFE verkauft, was den Weg für eine strategische Neuausrichtung des deutschen TV-Konzerns ebnet. Diese Übernahme könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die Medienlandschaft in Deutschland haben.

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Die Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den italienischen Medienkonzern MediaForEurope (MFE) markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der europäischen Medienlandschaft. MFE, das bereits über 43 % der Stimmrechte verfügt, hat durch den Erwerb der Anteile der tschechischen PPF-Gruppe die Kontrolle über den deutschen TV-Konzern erlangt. Diese Entwicklung eröffnet MFE die Möglichkeit, tiefgreifende strategische Änderungen vorzunehmen, die sowohl die Struktur als auch die Ausrichtung von ProSiebenSat.1 betreffen könnten.

Die Entscheidung der PPF-Gruppe, ihre Anteile zu verkaufen, kam nach dem Scheitern ihrer Bemühungen, den eigenen Anteil auf fast 30 % zu erhöhen, um ein Gegengewicht zu MFE zu schaffen. Trotz der begrenzten Akzeptanz des Angebots von MFE konnte PPF nicht genügend Unterstützung von anderen Aktionären gewinnen, um ihre strategischen Ziele zu verfolgen. Dies hat den Weg für MFE geebnet, das nun in der Lage ist, die Geschäfte von ProSiebenSat.1 zu dominieren.

Die Übernahme hat in Deutschland Bedenken hinsichtlich der journalistischen Unabhängigkeit und der Medienvielfalt ausgelöst. Politiker und die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) haben vor den Risiken gewarnt, die mit einer solchen Konzentration einhergehen könnten. Zudem wird befürchtet, dass es zu einer konzernweiten Kündigungswelle kommen könnte, was die Arbeitsplätze bei ProSiebenSat.1 gefährden würde.

Langfristig plant MFE, einen paneuropäischen Medienkonzern zu schaffen, der in der Lage ist, mit den großen US-Streaming-Diensten wie Netflix und Disney+ zu konkurrieren. Durch die Übernahme könnte MFE die Umsätze und Gewinne von ProSiebenSat.1 vollständig in die eigene Bilanz aufnehmen, was ihnen eine stärkere finanzielle Basis verschaffen würde. Für einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wäre jedoch eine Dreiviertel-Mehrheit erforderlich, die MFE derzeit noch nicht erreicht hat.

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Berlusconi-Konzern übernimmt Kontrolle über ProSiebenSat.1
Berlusconi-Konzern übernimmt Kontrolle über ProSiebenSat.1 (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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