MINNEAPOLIS / LONDON (IT BOLTWISE) – Der anhaltende Boykott gegen Target zeigt Wirkung, da die Fußgängerzahlen in den Filialen des Einzelhändlers weiter sinken. Aktivisten fordern die Erfüllung von Versprechen zur Diversität, Gleichheit und Inklusion, die Target im Jahr 2020 gemacht hatte.

Der Boykott gegen Target, der im Januar begann, zeigt, dass Aktionen gegen große Einzelhändler weiterhin eine tiefgreifende Wirkung haben können. Als Target ankündigte, dass der derzeitige CEO im Februar 2026 zurücktreten wird und ein interner Nachfolger die Leitung übernimmt, sahen die Organisatoren dies als Schritt in die richtige Richtung. Sie betonen jedoch, dass der Boykott fortgesetzt wird, solange die zuvor gemachten Versprechen an die Öffentlichkeit nicht erfüllt werden.
Seit der Ankündigung des Boykotts ist die Besucherzahl in fast 2.000 Target-Filialen stark zurückgegangen und sinkt weiter, so Jaylani Hussein, Organisator der National Target Boycott-Bewegung. Der Boykott begann, als Target im Januar beschloss, auf Initiativen zur Diversität, Gleichheit und Inklusion zu verzichten, ähnlich wie andere Unternehmen wie Amazon und Walmart.
Einzelhandelsanalysten sagen, dass es schwierig ist, die genaue Auswirkung des Boykotts zu messen, da Target in den letzten Jahren einen Rückgang verzeichnete und ein Führungswechsel geplant war. Dennoch bestehen Gruppen wie die DC Boycott Target Coalition darauf, dass der Rückgang der Besucherzahlen zu einem großen Teil auf den Boykott zurückzuführen ist, der von Küste zu Küste reicht.
Die Organisatoren des Boykotts in Minnesota gehörten zu den ersten, die sich mobilisierten, als Target seine DEI-Initiativen aufgab. Hochrangige Bürgerrechtsaktivisten wie der Rev. Al Sharpton und der Rev. Jamal Bryant äußerten ebenfalls ähnliche Forderungen und bezeichneten dies als Verrat an früheren DEI-Versprechen. Die Aktivisten betonen, dass Boykotte eine wichtige Taktik sind, die nicht unterschätzt werden sollte.

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