TALLINN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Außenminister Deutschlands und Estlands haben sich für verstärkte Maßnahmen gegen Russland ausgesprochen. Nach erneuten Angriffen auf Kiew, bei denen auch die EU-Vertretung betroffen war, fordern sie Konsequenzen. Die EU plant, das Thema bei einem Treffen der Außenminister in Kopenhagen zu diskutieren.

Die jüngsten Angriffe auf Kiew haben die internationale Gemeinschaft erneut alarmiert. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul und sein estnischer Kollege Margus Tsahkna trafen sich in Tallinn, um über die nächsten Schritte zu beraten. Wadephul betonte, dass die Angriffe auf Zivilisten und die EU-Vertretung nicht ohne Folgen bleiben können. Die EU müsse ihre Sanktionen gegen Russland verschärfen, um den Druck auf den Kreml zu erhöhen.
Wadephul kritisierte zudem die mangelnde Anerkennung des diplomatischen Engagements von US-Präsident Donald Trump durch den Kreml. Er äußerte die Erwartung, dass auch die USA über weitere Sanktionen nachdenken könnten. Diese Maßnahmen seien notwendig, um Russland zu einem Ende der Kämpfe zu bewegen und die Ukraine zu unterstützen.
Ein weiteres Thema, das Wadephul ansprach, war die Mobilisierung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine. Während Estland dies fordert, zeigte sich Wadephul zurückhaltend. Er verwies auf rechtliche und finanzielle Herausforderungen, die im Kreis der EU-Außenminister in Kopenhagen diskutiert werden sollen. Die Vermögenswerte seien bereits eingefroren, was ein wichtiger Schritt sei, um Russland den Zugriff auf finanzielle Mittel zu entziehen.
Mit Blick auf die Zukunft betonte Wadephul, dass die EU und ihre Partner sich nicht von taktischen Verzögerungen des Kremls täuschen lassen würden. Stattdessen werde man die Ukraine weiterhin mit Waffen und politischem Rückhalt unterstützen. Die Integration der Ukraine in die Europäische Union und die NATO bleibe ein langfristiges Ziel, das durch die aktuellen Ereignisse noch dringlicher geworden sei.

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