MIAMI / LONDON (IT BOLTWISE) – Fed-Gouverneur Christopher Waller hat sich für eine baldige Zinssenkung in den USA ausgesprochen, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Er warnt vor einer möglichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen und plädiert für eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte. Diese Maßnahme soll verhindern, dass die US-Notenbank den Entwicklungen hinterherhinkt.

Fed-Gouverneur Christopher Waller hat sich kürzlich für eine baldige Zinssenkung in den USA ausgesprochen, um einen drohenden Einbruch am Arbeitsmarkt zu verhindern. Bei einer Veranstaltung in Miami erklärte Waller, dass er eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte auf der Fed-Sitzung im September unterstützen werde. Seiner Meinung nach gibt es Anzeichen für einen schwächer werdenden Arbeitsmarkt, und er befürchtet, dass sich die Bedingungen schnell verschlechtern könnten.
Waller betonte, dass die US-Notenbank Fed nicht abwarten dürfe, um nicht Gefahr zu laufen, mit ihrer Geldpolitik den Entwicklungen hinterherzuhinken. Eine stärkere Zinssenkung sei im kommenden Monat jedoch nicht notwendig, es sei denn, der erwartete Arbeitsmarktbericht für August deutet auf eine erhebliche Abschwächung der Wirtschaft hin und die Inflation bleibt begrenzt. In diesem Fall könnte eine stärkere Zinssenkung in Betracht gezogen werden.
Bereits im Juli hatte Waller gegen die Entscheidung der Fed gestimmt, die Zinsen unverändert zu lassen. Er und seine Kollegin Michelle Bowman äußerten Bedenken über den schwächelnden US-Arbeitsmarkt. Beide wurden von US-Präsident Donald Trump ernannt und gelten als mögliche Nachfolger für den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Trump selbst drängt die Fed immer wieder zu drastischen Zinssenkungen.
Zuletzt sorgte die Entlassung von Fed-Vorstandsmitglied Lisa Cook durch Trump für Aufsehen. Cook, die erste afroamerikanische Frau im Gouverneursrat der Fed, wurde von Trumps Vorgänger Joe Biden nominiert. Ihre Entlassung aus dem Vorstand der Federal Reserve wird von Cook als rechtswidrig angesehen, und sie hat eine Klage eingereicht, um diese Entscheidung zu stoppen. Der Machtkampf zwischen Trump und der US-Notenbank geht somit in die nächste Runde.

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