MIAMI / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Anwaltskanzlei Fenwick & West sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, eine zentrale Rolle im Betrugsskandal um die Kryptobörse FTX gespielt zu haben. In einer aktualisierten Sammelklage behaupten FTX-Nutzer, die Kanzlei habe entscheidend zur Durchführung des Betrugs beigetragen. Fenwick weist diese Anschuldigungen entschieden zurück und argumentiert, dass sie lediglich routinemäßige rechtliche Dienstleistungen erbracht habe.

Die Anwaltskanzlei Fenwick & West steht im Mittelpunkt einer aktualisierten Sammelklage, die von Nutzern der zusammengebrochenen Kryptobörse FTX eingereicht wurde. Die Kläger behaupten, dass Fenwick eine Schlüsselrolle im Betrugsskandal um FTX gespielt habe, der letztlich zum Zusammenbruch der Börse führte. Die Kanzlei weist diese Vorwürfe entschieden zurück und argumentiert, dass sie lediglich routinemäßige und rechtmäßige Dienstleistungen erbracht habe.
In einem kürzlich eingereichten Schriftsatz vor einem Bundesgericht in Florida erklärte Fenwick, dass die Theorie der Kläger, die Kanzlei habe FTX bei der Durchführung des Betrugs unterstützt, sowohl einfach als auch fehlerhaft sei. Fenwick betonte, dass sie nicht für die Beihilfe zu einem Betrug haftbar gemacht werden könne, von dem sie nichts wusste, und dass die Anschuldigungen auf veralteten Informationen basierten.
Die neuen Vorwürfe gegen Fenwick stammen aus einer massiven, multidistriktalen Sammelklage, die von FTX-Nutzern nach dem Zusammenbruch der Börse Ende 2022 eingereicht wurde. Die Gruppe hat auch Ansprüche gegen Prominente und Unternehmen erhoben, die angeblich mit FTX zusammengearbeitet haben, darunter die Anwaltskanzlei Sullivan & Cromwell, die später mangels Beweisen fallen gelassen wurde.
Fenwick argumentiert, dass die vorgeschlagene aktualisierte Klage nicht nur unzeitgemäß sei, sondern auch irreführend und zwecklos. Die Kanzlei weist darauf hin, dass die Anschuldigungen gegen sie denjenigen ähneln, die zuvor gegen Sullivan & Cromwell erhoben wurden, bevor die Gruppe die Klage fallen ließ, nachdem ein Bericht zu dem Schluss kam, dass Sullivan nichts von dem Betrug bei FTX wusste.

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