DETROIT / LONDON (IT BOLTWISE) – Ford hat einen dringenden Rückruf für fast 500.000 Fahrzeuge in den USA angekündigt. Grund ist ein potenziell gefährliches Bremsproblem, das durch ein Leck in der Bremsflüssigkeit verursacht wird. Obwohl keine Unfälle oder Verletzungen gemeldet wurden, reagiert der Automobilhersteller schnell, um die Sicherheit seiner Kunden zu gewährleisten.

Ford, einer der bekanntesten Automobilhersteller der USA, hat einen weiteren Rückruf angekündigt, der fast 500.000 Fahrzeuge betrifft. Der Rückruf betrifft die Modelle Ford Edge und Lincoln MKX, die zwischen 2015 und 2018 produziert wurden. Ein Problem mit einem undichten Bremsschlauch könnte die Bremsleistung beeinträchtigen und das Risiko eines Unfalls erhöhen. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat am Donnerstag auf das Problem hingewiesen.
Obwohl Ford bisher keine Berichte über Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit diesem Problem erhalten hat, gibt es 64 Garantieansprüche, drei Feldberichte und 16 Kundenbeschwerden. Die betroffenen Fahrzeuge könnten eine veränderte Bremswirkung oder eine rote Warnleuchte für Bremsflüssigkeit auf dem Armaturenbrett anzeigen. Ford hat derzeit noch keine Ersatzteile zur Verfügung, um die Fahrzeuge zu reparieren, plant jedoch, die Besitzer zu benachrichtigen, sobald die Teile verfügbar sind.
Zusätzlich zu diesem Rückruf hat Ford auch über 213.000 Fahrzeuge wegen defekter Rücklichter und 100.900 Fahrzeuge wegen eines möglichen Risses im Airbag bei der Auslösung zurückgerufen. Erst gestern wurden 355.000 Trucks wegen eines Softwarefehlers zurückgerufen. Insgesamt hat Ford in diesem Jahr 105 Rückrufe angekündigt, mehr als jeder andere Automobilhersteller in einem vollen Jahr jemals zuvor.
Ford hat in den letzten Jahren die Automobilindustrie in Bezug auf Sicherheitsrückrufe angeführt. Das Unternehmen hat erhebliche Investitionen in die Verbesserung seiner Produktionsprozesse getätigt, um die Qualität zu sichern und die Anzahl der Rückrufe zu reduzieren. Ford-CEO Jim Farley hat erklärt, dass das Unternehmen jährlich 4,8 Milliarden US-Dollar für Rückrufe ausgibt und neue Technologien einsetzt, um Produktionsprobleme zu identifizieren und zu beheben.

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