DENVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine Frau steht im Verdacht, eine Reihe von Vandalismusakten gegen ein Tesla-Autohaus in Colorado verübt zu haben, darunter das Werfen von Molotowcocktails auf Fahrzeuge und das Besprühen des Gebäudes mit beleidigenden Botschaften.

In einem aufsehenerregenden Fall von Vandalismus wurde Lucy Grace Nelson von Bundesstaatsanwälten angeklagt, nachdem sie angeblich Molotowcocktails auf ein Tesla-Autohaus in Colorado geworfen und das Gebäude mit den Worten „Nazi-Autos“ besprüht hatte. Die Vorfälle sollen sich über einen Zeitraum von etwa einem Monat erstreckt haben und Schäden in Höhe von 5.000 bis 20.000 US-Dollar verursacht haben.
Nelson, die am Donnerstag in Denver vor Gericht erschien, wurde wegen böswilliger Zerstörung von Eigentum angeklagt. Während der Anhörung, bei der sie in Handschellen erschien, wurde sie von ihrer Mutter und ihrer Anwältin begleitet. Die Staatsanwaltschaft betonte die Gefährlichkeit der eingesetzten „Brandvorrichtungen“ als Grund für die Bundesanklage.
Die Vorfälle ereigneten sich inmitten wachsender Bedenken über den Einfluss von Elon Musk auf die Regierung von Präsident Donald Trump. Kritiker aus beiden politischen Lagern äußern sich besorgt über Musks Rolle in der Regierung, insbesondere im Hinblick auf die von ihm geleitete Abteilung für Regierungseffizienz, die drastische Kürzungen im öffentlichen Sektor vorantreibt.
Nelson wurde bereits zuvor auf staatlicher Ebene verhaftet, nachdem sie mit weiteren Brandvorrichtungen zum Autohaus zurückgekehrt war. Die Polizei von Loveland untersucht derzeit, ob weitere Personen an den Vandalismusakten beteiligt waren. Bei ihrer Festnahme wurden in ihrem Auto Spraydosen, Benzin und andere Materialien gefunden, die für die Vorfälle verwendet worden sein könnten.
Die Anklage gegen Nelson wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Spannungen zwischen Tesla und seinen Kritikern. Während Tesla weltweit als Vorreiter in der Elektromobilität gilt, gibt es immer wieder Proteste gegen das Unternehmen, die sich gegen seine Geschäftspraktiken und den Einfluss von Musk richten.
Die Bundesanklage könnte Nelson eine Gefängnisstrafe von mindestens fünf Jahren einbringen, sollte sie verurteilt werden. Der Fall wird von vielen als Testfall für den Umgang mit Vandalismus gegen Unternehmen angesehen, die im Zentrum politischer und gesellschaftlicher Kontroversen stehen.
Nelsons Schwester beschreibt sie als liebevolle und intelligente Person, die sich in letzter Zeit ehrenamtlich für Obdachlose engagiert hat. Die Familie hofft auf eine faire Behandlung im laufenden Verfahren, während die Öffentlichkeit gespannt auf die weiteren Entwicklungen in diesem Fall blickt.


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