TEL AVIV (IT BOLTWISE) – Ein KI-gestütztes System soll zukünftig Dellen und Kratzer bei der Rückgabe von Leihwagen erkennen und die Reparaturkosten schätzen. Die visuelle Inspektion der Autos erfolgt mit Smartphones oder einfachen Sicherheitskameras.

Übersehene Schäden bei der Rückgabe Leihwagen können viel Ärger bereiten. Verleihfirmen bleiben auf den Kosten sitzen, und womöglich werden nachfolgende Mieter für schon vorhandene Schäden haftbar gemacht. Das ist ein Markt mit Potenzial, findet Eliron Ekstein, CEO und Mitgründer von Ravin.ai . Gerade hat das Unternehmen eine Seed-Anschubfinanzierung von vier Mio. USD erhalten. Die Finanzierungsrunde wird angeführt von Pico Venture Partners unter Beteiligung von Shell Ventures.

Ravin entwickelt ein System, das Bildverarbeitung mit KI kombiniert, um Aufnahmen von Autos auszuwerten. Die Software soll Schäden an Fahrzeugen erkennen und ggf. eine Prognose für die zu erwartenden Reparaturkosten abgeben. Die Aufnahme der Autos erfolgt wahlweise, indem jemand mit dem Smartphone rundum filmt, oder indem das Auto von fest installierten Kameras abgelichtet wird.

Zunächst will Ravin.ai sich um den Markt der Autoverleiher bemühen. Längerfristig sieht CEO Eliron Ekstein auch Märkte wie den private Autohandel als interessant an. Letztlich soll Ravin.ai so etwas wie eine elektronische Signatur für Autos werden und Vertrauen bei der Fahrzeugübergabe schaffen. „Darum geht es schließlich bei der Sharing Economy“, meint Ekstein.

Die Software von Ravin. ai soll Autos anhand von Filmaufnahmen auf Defekte untersuchen.
Die Software von Ravin. ai soll Autos anhand von Filmaufnahmen auf Defekte untersuchen. (Bild: Pixabay)




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