WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Jerome Powell, Vorsitzender der US-Notenbank, äußerte sich kürzlich zu den Auswirkungen von Zöllen auf die Inflation. Er erwartet, dass die Preisanstiege durch Zölle nur vorübergehend sind und keine anhaltende Inflation auslösen werden. Diese Einschätzung basiert auf aktuellen Inflationsdaten und der Analyse der Preisübertragungsmechanismen.

Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank, hat auf der diesjährigen Zentralbankkonferenz in Jackson Hole die Auswirkungen von Handelsbarrieren auf die Preise in den USA thematisiert. Er betonte, dass die Effekte von Zöllen auf die Verbraucherpreise mittlerweile deutlich sichtbar seien. Powell erwartet, dass die kommenden Monate von einer fortgesetzten Preisübertragung geprägt sein werden, die jedoch ungleichmäßig und schwer vorherzusagen ist.
Die zentrale Frage für die Geldpolitik sei, ob diese Preissteigerungen lediglich einmalig das Preisniveau anheben oder ob sie das Risiko einer anhaltenden Inflation bergen. Powells Einschätzung zufolge handelt es sich um eine einmalige Erhöhung des Preisniveaus, obwohl sich die Anpassung aufgrund sich entwickelnder Zolltarife länger hinziehen könnte, als es den Märkten lieb ist.
Powell untermauerte seine Einschätzung mit aktuellen Inflationsdaten. Die Gesamtinflation der persönlichen Konsumausgaben (PCE) lag im Juli bei etwa 2,6 % im Jahresvergleich, während die Kerninflation bei 2,9 % lag. Dies deutet darauf hin, dass die Auswirkungen der Zölle vor allem in den Kategorien der gehandelten Güter sichtbar sind.
Die Fed sieht zwei Hauptwege, wie ein einmaliger Preisschock zu einem anhaltenden Inflationsproblem werden könnte: Erstens durch eine Lohn-Preis-Spirale, wenn Arbeitnehmer höhere Löhne fordern, um ihre realen Einkommen zu sichern. Zweitens durch einen Anstieg der Inflationserwartungen. Beide Risiken hält Powell derzeit für gering.

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