NEW YORK / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Krypto-Markt zeigt derzeit ein düsteres Bild, das jedoch laut Analysten wie Alex Krüger auf einen bevorstehenden Aufschwung hindeuten könnte. Trotz der jüngsten Verluste bei Bitcoin und Ether gibt es Anzeichen dafür, dass der Markt bald stabilisieren könnte, insbesondere nach der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank.

Der Krypto-Markt steht derzeit unter starkem Druck, wobei die Charts von Bitcoin und Ether ein besonders düsteres Bild zeichnen. Der Analyst und Makroökonom Alex Krüger sieht jedoch in dieser scheinbar ausweglosen Situation eine Chance für einen baldigen Aufschwung. Er argumentiert, dass die Panikverkäufe möglicherweise ihren Höhepunkt erreicht haben und eine Marktstabilisierung bevorstehen könnte.
Krüger hat eine Reihe von Charts analysiert, die zeigen, dass sowohl Bitcoin als auch Ether unter ihre kurzfristigen Aufwärtstrendlinien gefallen sind, was technisch betrachtet ein bärisches Signal darstellt. Dennoch weist er darauf hin, dass solche extrem negativen Marktbedingungen oft ein Vorbote für eine Trendwende sein können. Besonders bemerkenswert ist die relative Stabilität von Solana im Vergleich zu den beiden großen Kryptowährungen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Krüger hervorhebt, ist die hohe Anzahl an Long-Liquidationen in den Futures-Märkten. Diese Liquidationen führen zu einem sogenannten Leverage-Reset, bei dem übermäßige Hebelwirkungen aus dem Markt gespült werden. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, kann der Markt eine neue Basis für Stabilität finden.
Interessanterweise haben viele Altcoins bereits vor den großen Kryptowährungen aufgehört zu fallen, was laut Krüger ein Zeichen für eine bevorstehende Stärke sein könnte. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass die Panikverkäufe möglicherweise abklingen und eine Erholung bevorsteht.
Ein weiterer Faktor, der den Markt beeinflussen könnte, ist die bevorstehende Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank. Krüger erwartet, dass die Fed die Zinsen senken wird, was nicht vollständig in den aktuellen Marktpreisen berücksichtigt ist. Eine Zinssenkung könnte die Kosten für Kredite senken und die Liquidität erhöhen, was die Nachfrage nach risikoreichen Anlagen wie Kryptowährungen ankurbeln könnte.
Abschließend betont Krüger, dass dies nicht das Ende des aktuellen Marktzyklus ist, auch wenn kurzfristig weitere Preisrückgänge möglich sind. Er erwartet jedoch keine euphorische Spitze, wie sie in früheren Krypto-Bullenmärkten zu beobachten war. Eine Ausnahme könnte Solana sein, das weiterhin Kapitalzuflüsse von neuen dezentralen Schatzkammern verzeichnet.

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