REDMOND / LONDON (IT BOLTWISE) – Microsoft hat zwei Mitarbeiter entlassen, die an einem Protest gegen die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens mit der israelischen Regierung beteiligt waren. Die Proteste, die in das Büro des Präsidenten Brad Smith führten, wurden live auf Twitch übertragen und führten zu einer vorübergehenden Schließung des Executive-Gebäudes.

Microsoft hat zwei Mitarbeiter entlassen, die an einem Protest gegen die Geschäftsbeziehungen des Unternehmens mit der israelischen Regierung beteiligt waren. Die Proteste, die in das Büro des Präsidenten Brad Smith führten, wurden live auf Twitch übertragen und führten zu einer vorübergehenden Schließung des Executive-Gebäudes. Die beiden Software-Ingenieure, Riki Fameli und Anna Hattle, waren Teil einer Gruppe von sieben Demonstranten, die es schafften, in Smiths Büro in Gebäude 34 einzudringen.
Die Proteste wurden von der Gruppe ‘No Azure for Apartheid’ organisiert, die aus aktuellen und ehemaligen Microsoft-Mitarbeitern besteht. Diese Gruppe fordert, dass Microsoft seine Verträge mit der israelischen Regierung beendet. Die jüngsten Proteste sind Teil einer Reihe von Aktionen, die in den letzten Monaten stattgefunden haben, darunter auch eine Besetzung eines Platzes auf dem Microsoft-Campus, bei der rote Farbe über ein Microsoft-Schild gegossen wurde.
Microsofts Vizepräsident Brad Smith hielt nach den Protesten eine Pressekonferenz ab, in der er betonte, dass das Unternehmen sich verpflichtet fühle, seine Menschenrechtsprinzipien und vertraglichen Dienstleistungsbedingungen im Nahen Osten einzuhalten. Diese Erklärung folgte auf einen Bericht des Guardian, der aufdeckte, dass Microsofts Azure-Cloud-Plattform zur Überwachung von Palästinensern genutzt wurde.
Die Entlassung der beiden Mitarbeiter erfolgte laut einem Microsoft-Sprecher aufgrund schwerwiegender Verstöße gegen Unternehmensrichtlinien und den Verhaltenskodex. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die wachsende Spannung zwischen Technologieunternehmen und ihren Mitarbeitern, die zunehmend ethische Fragen zu den Geschäftspraktiken ihrer Arbeitgeber aufwerfen.


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