WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – MicroStrategy, unter der Führung von Michael Saylor, plant weitere Bitcoin-Käufe, nachdem das Unternehmen rechtliche Entlastung erhalten hat. Diese Strategie unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Bitcoin als zentrale Komponente seiner Finanzstrategie. Beobachter erwarten, dass MicroStrategy weiterhin aggressiv in den Bitcoin-Markt investiert, um seine Position als führender Bitcoin-Investor zu festigen.

MicroStrategy, unter der Leitung von CEO Michael Saylor, hat erneut angedeutet, dass das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände weiter aufstocken wird. Diese Ankündigung folgt auf die kürzliche rechtliche Entlastung, die das Unternehmen erhalten hat, nachdem eine Sammelklage gegen es fallengelassen wurde. Die Klage hatte behauptet, dass MicroStrategy die Vorteile der Fair-Value-Buchhaltung überbewertet habe, was zu Missverständnissen bei den Aktionären geführt habe. Die Entscheidung, die Klage mit Vorurteilen zurückzuziehen, bedeutet, dass die Kläger die gleichen Ansprüche nicht erneut erheben können, was MicroStrategy eine erhebliche Last von den Schultern nimmt.
Michael Saylor, bekannt für seine aggressive Bitcoin-Strategie, hat in der Vergangenheit häufig durch Social-Media-Posts auf bevorstehende Bitcoin-Käufe hingewiesen. In einem kürzlichen Beitrag auf der Plattform „Saylor Tracker“ zeigte er die Bitcoin-Käufe des Unternehmens über die Zeit und kommentierte, dass „Bitcoin immer noch im Angebot“ sei. Diese Art von Ankündigungen hat in der Vergangenheit oft tatsächliche Kaufaktivitäten angekündigt, und Analysten erwarten, dass MicroStrategy diesen Trend fortsetzen wird.
In den letzten Wochen hat MicroStrategy jeden Montag neue Bitcoin-Käufe bekannt gegeben. Allein in der letzten Woche erwarb das Unternehmen 3.081 BTC zu einem Preis von 356,87 Millionen US-Dollar, was einem Durchschnittspreis von 115.829 US-Dollar pro Coin entspricht. Diese Käufe erhöhen den gesamten Bitcoin-Bestand des Unternehmens auf 632.457 BTC, was einem geschätzten Wert von 68,6 Milliarden US-Dollar entspricht. Um diese Käufe zu finanzieren, hat MicroStrategy stark auf die Eigenkapitalmärkte gesetzt und im Jahr 2025 bereits 5,6 Milliarden US-Dollar durch Börsengänge aufgebracht.
Die aggressive Finanzierungsstrategie von MicroStrategy hat sich bisher nicht negativ auf die Aktienperformance des Unternehmens ausgewirkt. Laut Unternehmensangaben haben die MSTR-Aktien die sogenannten „Magnificent Seven“-Technologieaktien im Jahresvergleich konstant übertroffen. Diese Entwicklung zeigt, dass die Investoren weiterhin Vertrauen in die Bitcoin-Strategie von MicroStrategy haben, trotz der Volatilität des Kryptowährungsmarktes.
Die rechtliche Entlastung und die fortgesetzten Bitcoin-Käufe unterstreichen die doppelte Strategie von MicroStrategy, Kapitalmärkte zu nutzen und gleichzeitig auf Bitcoin als zentrale Komponente der Unternehmensfinanzen zu setzen. Diese Strategie könnte als Präzedenzfall für andere Unternehmen dienen, die Bitcoin als Bilanzreserve halten. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Strategie langfristig erfolgreich sein wird, aber derzeit scheint MicroStrategy fest entschlossen, seine Position als führender Bitcoin-Investor weiter auszubauen.

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